
CASO VRH 590 advanced
- Zentraler Verschlussgriff
- Rollenfach mit integriertem Cutter
- Manuelle Pulsfunktion für empfindlichen Inhalt
- Zentraler Verschlussgriff
- Rollenfach mit integriertem Cutter
- Manuelle Pulsfunktion für empfindlichen Inhalt
Der VRH 800 advanced Pro ist unsere vielseitige Empfehlung für 30-cm-Beutel, flüssige Portionen und kleine Glasvorräte. Der VRH 590 reicht für feste Beutelportionen, der VRH 700 verbindet doppelte Naht und Glasboxen. Der FastVac 3500 verarbeitet bis 35 cm breite Folie und bringt ein 12-V-Kabel mit.
Der VRH 800 advanced Pro ist unsere vielseitige Empfehlung für 30-cm-Beutel, flüssige Portionen und kleine Glasvorräte. Der VRH 590 reicht für feste Beutelportionen, der VRH 700 verbindet doppelte Naht und Glasboxen. Der FastVac 3500 verarbeitet bis 35 cm breite Folie und bringt ein 12-V-Kabel mit.




Das Wichtigste in Kürze





Der CASO VRH 800 advanced Pro ist unsere Empfehlung für eine gemischte Vorratsküche: Er verschließt Beutel mit zwei parallelen Nähten, verarbeitet geeignete flüssige Portionen im Liquid-Modus und bringt zwei kleine Glasboxen mit. Seine maximale Folienbreite beträgt 30 cm. Für Fleischportionen, vorbereitete Zutaten und gelegentlich flüssigen Inhalt ergibt das eine vielseitige Ausstattung, ohne ein besonders breites Gerät unterbringen zu müssen.
Der VRH 700 advanced Pro eignet sich ebenfalls für Beutel und Glasboxen. Er hat drei Schweißzeiten, eine sanfte Vakuumstufe und eine doppelte Naht, aber keinen eigenen Liquid-Modus. Wer freie Flüssigkeit vor dem Vakuumieren ohnehin einfriert, kann diesen Funktionsumfang gut nutzen. Die beiden Glasbehälter gehören wie beim VRH 800 zum Standardpaket.
Der VRH 590 advanced ist für überwiegend feste Beutelportionen die einfachere Anschaffung. Rollenfach, Cutter, zentraler Griff und manuelle Pulsfunktion sind vorhanden. Seine Pumpe fördert 12 l/min, die Naht ist einfach. Das reicht für viele gewöhnliche Gefrierportionen. Die zusätzlichen Glasboxen der Pro-Pakete werden nur dann zum Kaufargument, wenn sie im Alltag tatsächlich verwendet werden.
Der FastVac 3500 lohnt sich vor allem für größere Stücke. Er verarbeitet Folie bis 35 cm Breite, besitzt eine doppelte 3-mm-Naht und eine eigene Liquid-Taste. Eine acht Meter lange Rolle sowie Netz- und 12-V-Kabel liegen bei. Dafür ist das Gerät 45 cm breit und etwa 3,7 kg schwer; Glasboxen und Standbodenbeutel gehören nicht zu seinem Standardpaket.
Dieser Vergleich behandelt diese vier aktuellen CASO-Außenvakuumierer. Die jüngeren VRH 800 advanced Pro und FastVac 3500 sind dabei berücksichtigt. Unsere Empfehlungen beziehen sich auf diese Auswahl. Wer ein Kammergerät für häufige größere Flüssigkeitsmengen oder eine kleine Handpumpe für ein bestimmtes Boxensystem sucht, braucht eine andere Geräteklasse.
Ein Außenvakuumierer zieht Luft durch die offene Beutelseite ab. Die Lebensmittel liegen dabei vor dem Gerät; nur die Öffnung reicht in die schmale Vakuumkammer. Anschließend verschließt ein beheizter Balken die Folie. Das ergibt flache Verpackungen, die sich im Gefrierschrank platzsparend stapeln lassen. Besonders sinnvoll ist der Ablauf, wenn regelmäßig ein größerer Einkauf in einzelne Kochportionen aufgeteilt wird.
Das Absaugen reduziert die Luft um das Lebensmittel. Eine passende dichte Verpackung hilft gegen Austrocknung und Gefrierbrand. Sie kann außerdem verhindern, dass Zutaten lose aneinanderhaften oder Gerüche auf andere Vorräte übergehen. Eine universelle Verlängerung der Haltbarkeit um einen festen Faktor lässt sich daraus nicht ableiten. Ausgangsfrische, Temperatur, Hygiene und das Lebensmittel selbst bleiben entscheidend.
Für Sous-vide, also das Garen eines verpackten Lebensmittels im temperierten Wasserbad, wird zusätzlich geeignete hitzebeständige Folie gebraucht. Der Vakuumierer bereitet die Verpackung vor; er erhitzt den Inhalt nicht. Eine mögliche Beutelfreigabe bis zu einer Temperatur ersetzt kein passendes Rezept mit sicherem Zeit- und Temperaturverlauf. Bei einem langen Garvorgang zählt eine sauber geschlossene Naht besonders.
Ein Außenvakuumierer eignet sich auch zum portionierten Einfrieren von Zutaten, die später in eine Pfanne, einen Topf oder einen Reiskocher kommen. Die Portion wird danach passend zum Kochablauf aufgetaut oder weiterverarbeitet. Das spart im Alltag Vorarbeit, wenn Mengen und Inhalt auf dem Beutel erkennbar sind. Ein unbeschrifteter flacher Beutel löst die Vorratsorganisation dagegen nur teilweise.
Der VRH 590 verbindet eine 30-cm-Schweißbreite mit einem Rollenfach und einem integrierten Cutter. Beim Zuschneiden liegt die Rolle im Gerät. Für einen neuen Beutel wird zunächst dessen Boden verschweißt, dann der Inhalt eingefüllt und schließlich die offene Seite vakuumiert. Wer viele unterschiedlich lange Portionen vorbereitet, muss dadurch weniger mit einer losen Rolle und einer separaten Schere hantieren.
Der Verschlussgriff ist ein praktisches Detail. Er verriegelt den Deckel über eine zentrale Bewegung, statt beide Seiten des Geräts gleichzeitig herunterdrücken zu müssen. Der Beutelrand muss trotzdem korrekt in der Kammer liegen. Ein Griff gleicht eine Falte oder eine schräg eingelegte Öffnung nicht aus. Vor dem Start kontrollieren wir deshalb die gesamte Breite des Rands.
„Dry“ und „Moist“ wählen eine kürzere beziehungsweise längere Schweißzeit. Für empfindliche Lebensmittel lässt sich über „Pulse“ selbst entscheiden, wie lange die Pumpe läuft. Nach dem Loslassen folgt „Seal“. Für trockene Vorräte und feste Gefrierportionen ist das gut nachvollziehbar. Wer freie Flüssigkeit verpackt, friert sie zuvor in einem geeigneten Gefäß ein; ein Liquid-Programm besitzt dieses Modell nicht.
Zum Paket gehören eine 28 × 300 cm große Rolle und zehn 20 × 30 cm große Beutel. Ein Vakuumierschlauch und Aufkleber sind dabei, Glasboxen werden separat benötigt. Wir empfehlen den VRH 590, wenn überwiegend Beutel gebraucht werden. Ein Behälteranschluss allein ist kein Grund, gleich ein größeres Zubehörpaket zu kaufen, solange dafür kein konkreter Einsatz feststeht.

Für feste Beutelportionen
Für trockene Vorräte und Gefrierportionen: 30 cm Folienbreite, Rollenfach mit Cutter und Pulsfunktion. Freie Flüssigkeit wird vor dem Vakuumieren eingefroren.
Preise beim Händler prüfen.
Der VRH 700 nutzt ebenfalls Folie bis 30 cm, ergänzt aber eine doppelte Schweißnaht und eine 20-l/min-Doppelkolbenpumpe. Die beiden parallelen Nähte bieten zwei sichtbare Verschlusslinien. Das ist für regelmäßig eingefrorene Portionen und geeignete Sous-vide-Beutel interessant. Beide Linien sollten gleichmäßig und ohne unterbrochene Bereiche über die ganze Breite verlaufen.
Seine drei Einstellungen „Dry“, „Moist“ und „Extended“ betreffen die Schweißzeit. Daneben gibt es „Normal“ und „Gentle“ für die Vakuumstärke. Bei weichen Zutaten wird die sanfte Stufe gewählt oder der Vorgang über „Manual Vacuum“ dosiert. Eine Fortschrittsanzeige macht sichtbar, dass der Ablauf noch läuft. Danach wird der Beutel erst entnommen, wenn das Verschließen abgeschlossen ist.
Die zwei beigepackten VacuBoxx-Eco-Behälter fassen 500 und 800 ml. Das sind kleine Vorratsgrößen, etwa für eine überschaubare Restportion oder einzelne Zutaten. Für einen großen Topfinhalt braucht es mehrere Behälter oder eine andere Verpackung. Die Boxen sind besonders dann hilfreich, wenn der Inhalt häufig geöffnet und anschließend erneut vakuumiert wird. Jedes Mal eine Beutelkante abzuschneiden wäre dafür aufwendiger.
Eine Rolle mit 20 × 300 cm, eine mit 28 × 300 cm, Schlauch und Adapter sowie zwei WineLock-Verschlüsse liegen bei. Wer Boxen und Beutel gleichermaßen nutzen möchte und Flüssigkeiten vorfriert, findet hier eine passende Kombination. „Extended“ ist allerdings keine gleichwertige Flüssigkeitsautomatik. Es verlängert die Versiegelung, ändert aber nicht grundsätzlich die Gefahr, freie Flüssigkeit zur Pumpe zu ziehen.

Für Beutel und Glasvorräte
Für Beutel und kleine Glasvorräte: doppelte Naht, 20-l/min-Pumpe und zwei Glasboxen. Ein eigener Liquid-Modus fehlt.
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Der VRH 800 kombiniert 30 cm maximale Breite, doppelte Naht und 20-l/min-Pumpe mit dem Liquid-Modus. Darin wird automatisch „Soft“ aktiviert. Die normale Vakuumstärke ist bei gewähltem Liquid nicht einstellbar. Für die Kaufentscheidung zählt diese konkrete Bedienung mehr als eine allgemein als „feucht“ bezeichnete Lebensmittelfunktion. Das Gerät sieht für freie Flüssigkeit einen eigenen Ablauf vor.
Dazu wird ein Standbodenbeutel aufgestellt und höchstens etwa zu einem Drittel gefüllt. Die Öffnung muss sich anschließend zurück zur Vakuumkammer klappen lassen. Diese Füllgrenze schafft Platz für den Beutelrand und reduziert die Gefahr, dass Flüssigkeit beim Ausrichten in die Kammer läuft. Wer den Beutel bis oben füllt, kann die vorgesehene Funktion nicht sinnvoll nutzen.
Im Paket liegen zehn passende Standbodenbeutel: fünf mit 20 × 30 cm, drei mit 25 × 35 cm und zwei mit 30 × 40 cm. Dazu kommen Rollen mit 20 × 300 cm und 30 × 300 cm, die zwei kleinen Glasboxen, Schlauch und Adapter sowie zwei Weinverschlüsse. Der breitere der beiden Rollen nutzt die maximale Folienbreite vollständig aus. Der Lieferumfang ist damit auf mehrere Verpackungsarten ausgerichtet.
Wir empfehlen den VRH 800 für eine gemischte Nutzung mit Beuteln, kleinen Glasvorräten und geeigneten flüssigen Portionen. Der Aufpreis lohnt weniger, wenn ausschließlich trockene Zutaten verpackt werden und Boxen im Schrank bleiben. Für größere Stücke bleibt außerdem die 30-cm-Breite zu beachten. Ein vielseitiges Programm macht eine zu schmale Folie nicht größer.

Unsere vielseitige 30-cm-Empfehlung
Unsere Empfehlung für gemischte Vorräte: doppelte Naht, Liquid mit sanfter Stufe, Standbodenbeutel und zwei Glasboxen. Die Beutelbreite beträgt höchstens 30 cm.
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Der FastVac 3500 verarbeitet Folie bis 35 cm Breite. Gegenüber 30 cm kommen fünf Zentimeter oder rund 17 Prozent Breite hinzu. Für ein flach liegendes breites Stück kann das den Unterschied machen, ob der Inhalt mit genügend Abstand zu beiden Seiten hineinpasst. Bei einem sehr dicken Stück wird zusätzliche Folie durch den Umfang gebraucht; die sichtbare Breite des Lebensmittels allein reicht zur Planung nicht.
Die doppelte Naht ist 3 mm breit. Eine 25-l/min-Doppelkolbenpumpe, die manuell dosierbare Vakuumfunktion und die eigene Liquid-Taste ergänzen die breite Verarbeitung. Der Ablauf mit flüssigem Inhalt verlangt auch hier einen Standbodenbeutel mit höchstens etwa einem Drittel Füllung. Solche Beutel werden separat gekauft. Die zehn flachen Beutel des Standardpakets erfüllen eine andere Aufgabe.
Die beiliegende Rolle ist 35 × 800 cm groß. Acht Meter Material sind für größere Vorratsaktionen angenehm, ersetzen aber keine passende kleinere Rolle für schmale Portionen. Ein kleiner Inhalt muss nicht jedes Mal in die volle Breite gepackt werden. Daneben enthält das Paket je fünf Beutel mit 20 × 30 und 30 × 40 cm, Aufkleber, Netzkabel und das vorgesehene 12-V-Kabel.
Der FastVac ist 45 cm breit und etwa 3,7 kg schwer. Er braucht einen gut erreichbaren Stellplatz, wenn er häufig verwendet wird. Für eine schmale Küchenzeile und kleine wöchentliche Portionen sind die 40 cm breiten VRH-Geräte leichter unterzubringen. Wir wählen den FastVac, wenn 35 cm breite Folie oder der vorgesehene 12-V-Betrieb regelmäßig genutzt werden.

Für breite Portionen
Für große Stücke: 35 cm Folienbreite, doppelte 3-mm-Naht und Liquid-Taste. Passende Standbodenbeutel und Glasboxen werden zusätzlich gebraucht.
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Beide Geräte verarbeiten bis 30 cm breite Folie, arbeiten mit 20 l/min und verschließen mit einer doppelten 2,5-mm-Naht. Auch die Glasboxen mit 500 und 800 ml sowie die Weinverschlüsse gehören zu beiden Paketen. Wer diese Ausstattung sucht, muss deshalb genauer auf die eigene Verpackung achten. Die reine Behältergröße liefert keinen Grund, automatisch zum VRH 800 zu greifen.
Der größte Unterschied liegt im Umgang mit freier Flüssigkeit. Beim VRH 700 wird sie vor dem Beutelvakuumieren eingefroren. Beim VRH 800 ist ein Liquid-Ablauf mit automatischer Soft-Stufe vorgesehen. Passende Standbodenbeutel liegen dort bereits bei. Wer häufiger flüssige Zutaten portioniert und die vorgesehene Füllgrenze einhalten kann, profitiert davon unmittelbar.
Die mitgelieferten breiteren Rollen unterscheiden sich ebenfalls: 28 cm beim VRH 700, 30 cm beim VRH 800. Nachgekauft werden können für beide Geräte geeignete Rollen bis 30 cm. Der Standardumfang bestimmt also den Startvorrat, nicht dauerhaft die maximale Beutelbreite. Ein Vergleich einzelner Händlerpakete sollte deshalb Rolle, Boxen und Standbodenbeutel konkret benennen.
Für Serien sind beim VRH 700 bis zu 150 und beim VRH 800 bis zu 200 Vorgänge vorgesehen. Wer zehn oder zwanzig Portionen vorbereitet, wird den Unterschied meist nicht ausschöpfen. Für größere Mengen gehört die Materialvorbereitung zur Entscheidung: Eine volle Rolle und sauber bereitgestellte Portionen können im Alltag mehr helfen als eine höhere maximale Anzahl.
Beide bieten einen Liquid-Ablauf und bis zu 200 Vorgänge in Serie. Der VRH 800 ist das vielseitigere Startpaket für eine gewöhnliche Küche, weil Boxen und Standbodenbeutel vorhanden sind. Beim FastVac wird die zusätzliche Ausstattung nach Bedarf ergänzt. Wer bereits geeignete Verpackungen besitzt, braucht dadurch keine weiteren kleinen Glasbehälter mitzunehmen.
Der FastVac hat mit 35 cm die größere Folienbreite, mit 25 l/min die kräftigere Pumpenangabe und mit 3 mm die breitere doppelte Naht. Dafür wachsen Gerätebreite und Gewicht. Diese Eigenschaften richten sich vor allem an größere Portionen. Bei kleinen Beuteln lässt sich aus den Zahlen allein kein entsprechend großer Vorteil für den gesamten Arbeitsablauf ableiten.
Die Liquid-Bedienung unterscheidet sich: Beim VRH 800 wird sie über „Food“ gewählt, beim FastVac über eine eigene Taste gestartet. Beide brauchen genügend freien Beutelraum. Die Bezeichnung „Liquid“ bedeutet weder, dass der Inhalt beliebig heiß sein darf, noch dass ein vollständig gefüllter flacher Beutel geeignet wäre. Die richtige Beutelform ist Teil der Funktion.
Der 12-V-Anschluss ist ein weiteres Kaufargument des FastVac. Er macht ihn für einen vorgesehenen Einsatz im Fahrzeug interessant, sofern Arbeitsplatz und Stromanschluss passen. Das Gerät besitzt keinen eingebauten Akku. Wer ausschließlich an der Küchensteckdose arbeitet, sollte diesen Zusatz nicht in den Mittelpunkt stellen. Dort sind Breite, Zubehör und Lagerplatz meist wichtiger.
Die Breite eines flachen Beutels bezeichnet dessen äußeres Maß. Innen gehen die seitlichen Schweißränder und die Wölbung um den Inhalt ab. Für ein dickes Stück Fleisch wird daher mehr Folie gebraucht als für ein gleich breites flaches Stück. Der Inhalt darf den Beutel nicht so spannen, dass der obere Rand nur noch geknittert in die Vakuumkammer gelangt.
Für kleine Portionen sind schmale Rollen sinnvoll. Ein Beutel mit 20 cm Breite verbraucht bei derselben zugeschnittenen Länge weniger Material als einer mit 30 oder 35 cm. Bei Zutaten, die sich flach anordnen lassen, kann dagegen etwas zusätzliche Breite den Platz im Gefrierschrank verbessern. Maßgeblich sind Form und geplante Portionierung, nicht die größtmögliche Beutelgröße des Geräts.
Die vier Anleitungen sehen oberhalb des Inhalts mindestens acht Zentimeter freie Länge vor. Soll der Beutel später aufgeschnitten und erneut versiegelt werden, werden weitere zwei Zentimeter eingeplant. Das ist beim Zuschneiden der Rolle zu berücksichtigen. Ein knapp zugeschnittener Beutel spart zunächst Material, lässt sich aber oft schlechter ausrichten und bietet nach dem Öffnen kaum Platz für eine neue Naht.
Bei einem bereits vorgefertigten Beutel ist dessen Länge fest. Vor dem Befüllen hilft es, den vorgesehenen Inhalt probeweise neben den Beutel zu legen und den freien oberen Bereich mitzudenken. Für eine breite Portion kann der FastVac die passendere Wahl sein. Bei einem hohen runden Stück kann selbst seine zusätzliche Breite knapp werden; dann wird die Portion sinnvoll geteilt.
Ein gleichmäßig flach gefüllter Beutel lässt sich im Gefrierschrank leichter stapeln als ein dicker Klumpen am Boden. Die Zutaten werden dafür vor dem Verschließen vorsichtig verteilt, ohne den freien oberen Rand zu verschmutzen. Bei mehreren kleinen Stücken bleibt etwas Abstand, sofern sie später einzeln entnommen werden sollen. Back- oder Pergamentpapier kann bei geeigneten Lebensmitteln das Aneinanderhaften reduzieren; es darf nicht in den Nahtbereich ragen.
Für einen Vorrat aus unterschiedlich großen Kochportionen sind zwei Folienbreiten hilfreich. Eine schmale Rolle passt zu kleinen Mengen, eine breitere zu flächigem Inhalt. Nach dem Befüllen wird die Beschriftung an einer noch gut sichtbaren Stelle angebracht. Im Gefrierschrank zeigen die Etiketten nach vorne, sodass nicht jede Verpackung herausgenommen werden muss, um ihren Inhalt zu erkennen. Das erleichtert auch die Nutzung älterer Portionen vor einem neuen Einkauf.
Bei einem Lebensmittel mit scharfen Kanten wird die Folie vor Durchstichen geschützt. Die Anleitungen nennen dafür Küchenpapier, etwa an einem Knochen. Der Schutz wird so angeordnet, dass die Beutelöffnung frei bleibt. Zeigt sich nach dem Verpacken erneut Luft im Beutel, werden sowohl Naht als auch Folienfläche auf eine Beschädigung geprüft. Ein kleines Loch außerhalb der Naht lässt sich durch eine weitere Schweißlinie am oberen Rand nicht beheben.
Diese vier Außenvakuumierer brauchen strukturierte beziehungsweise geprägte Vakuumierfolie. Die Prägung bildet kleine Luftwege, durch die die Pumpe beim zusammenfallenden Beutel noch Luft absaugen kann. Bei glatten Kammerbeuteln fehlen diese Wege. Ein günstiger glatter Beutel lässt sich möglicherweise verschweißen, liefert aber nicht den vorgesehenen Vakuumiervorgang. Die ausdrückliche Eignung für Außenvakuumierer gehört daher zur Materialauswahl.
Auch gewöhnliche Gefrierbeutel sind kein pauschaler Ersatz. Materialaufbau, Dicke und Versiegelung müssen zum Gerät passen. Für Lebensmittel wird zudem eine entsprechende Kontaktfreigabe gebraucht. Bei einem späteren Einsatz im Wasserbad oder in der Mikrowelle ist eine zusätzliche Freigabe für Temperatur und Verwendung nötig. Eine Folie kann zum Einfrieren geeignet sein, ohne für einen langen heißen Garvorgang vorgesehen zu sein.
Rollen lassen die Länge frei wählen. Vorgefertigte Beutel ersparen das erste Verschließen des Bodens und sind bei häufig gleichen Portionen bequem. Beim Preisvergleich zählen deshalb nicht nur Meter oder Stückzahl: Beutelbreite, vorgefertigte Nähte, tatsächlich passende Größen und Reststücke verändern den Verbrauch. Eine große Rolle ist kein Vorteil, wenn ein erheblicher Teil ihrer Breite ungenutzt bleibt.
Standbodenbeutel besitzen einen aufklappbaren Boden, sodass sie für den Liquid-Ablauf aufrecht stehen können. Sie sind kein beliebiger anderer Name für normale flache Vakuumbeutel. Beim VRH 800 sind passende Größen im Paket. Beim FastVac werden sie zusätzlich benötigt. Vor dem Nachkauf müssen Struktur, Breite und Eignung für den konkreten Außenvakuumierer stimmen.
Der VRH 590 verschließt mit einer einzelnen 2,5-mm-Naht. VRH 700 und VRH 800 erzeugen doppelte Nähte mit 2,5 mm, der FastVac doppelte Nähte mit 3 mm. Für die Anwendung bedeutet die doppelte Ausführung zwei parallele Verschlusslinien. Sie lässt sich bei einem transparenten Beutel gut kontrollieren. Eine einzelne sorgfältig gesetzte Naht kann für gewöhnliche Gefrierportionen ebenfalls genügen.
Eine doppelte Naht bietet zusätzliche Verschlussfläche, macht aber einen schlecht vorbereiteten Rand nicht automatisch dicht. Eine Falte kann beide Linien durchlaufen. Fett oder Feuchtigkeit können den Kontakt der Folienlagen stören. Gerade bei einem breiten Beutel lohnt eine Prüfung über die komplette Länge. Die Naht wird dabei nach dem Abkühlen betrachtet, ohne am noch heißen Schweißbalken zu hantieren.
Zeigt die Naht eine Unterbrechung, wird der Inhalt nicht mit der vermeintlich fertigen Verpackung eingelagert. Für einen erneuten Versuch wird ein sauberer freier Rand gebraucht. Eine zusätzliche Naht über einer verschmutzten Stelle behebt die Ursache nicht zuverlässig. Falls der Beutel zu kurz ist, wird eine passende neue Verpackung gewählt, statt die Lebensmittel bis direkt an den Balken zu drücken.
Für Sous-vide ist eine durchgehend dichte Verpackung besonders wichtig, weil der Beutel längere Zeit im Wasser liegt. Deshalb bevorzugen wir hier die doppelte Naht, sofern Folie und Garablauf passen. Aus dieser Ausstattung lässt sich trotzdem keine allgemeine Qualitätsnote oder ein garantierter Vorteil für jedes Rezept ableiten. Die tatsächliche Naht und die Eignung des Materials bleiben ausschlaggebend.
12, 20 und 25 l/min beschreiben die Förderleistung der Pumpen. Die Zahlen sind beim Absaugen größerer Luftmengen relevant. Für einen gefüllten Beutel hängen Ablauf und Dauer aber zusätzlich von Größe, Restluft, Material, Inhalt und Schweißprogramm ab. Eine Pumpe mit 25 l/min macht daher nicht jeden vollständig vorbereiteten Beutel in exakt halb so viel Zeit fertig wie eine mit 12 l/min.
Der VRH 590 ist für bis zu 125, der VRH 700 für bis zu 150 und VRH 800 sowie FastVac für bis zu 200 Vorgänge direkt hintereinander vorgesehen. Dabei bleibt die Temperaturüberwachung aktiv. Meldet sie eine Überhitzung, wird der vorgesehene Abkühlablauf eingehalten. Lebensmittel und Folie werden während dieser Pause sicher abgelegt, damit der nächste Beutel wieder mit einem sauberen, trockenen Rand gestartet werden kann.
Für zehn Einkaufsportionen ist die höchste Serienzahl meist weniger wichtig als die Handhabung. Lebensmittel vorher aufteilen, Beutel passend schneiden und die freie Kante sauber halten. Eine Schüssel für Reste und eine trockene Arbeitsfläche vermeiden unnötige Unterbrechungen. Bei sehr vielen Portionen lohnt ein Gerät mit größerem Rollenfach- und Breitenumfang eher, wenn diese Eigenschaften tatsächlich genutzt werden.
Leistung in Watt und Literleistung sind unterschiedliche Größen. Die Anschlussleistungen betragen 110 W beim VRH 590, 130 W bei VRH 700 und VRH 800 sowie 180 W beim FastVac. Daraus lässt sich weder der konkrete Stromverbrauch einer Verpackungsaktion noch die Haltbarkeit der Pumpe berechnen. Für die Kaufentscheidung sind passende Portionen und eine zuverlässig vorbereitete Naht hilfreicher.
Für freie Flüssigkeit gibt es bei diesen Geräten drei praktische Möglichkeiten: in einem geeigneten Gefäß vorfrieren und anschließend als feste Portion vakuumieren, einen passenden Vakuumbehälter verwenden oder den vorgesehenen Liquid-Ablauf von VRH 800 beziehungsweise FastVac mit einem Standbodenbeutel nutzen. Welche Möglichkeit passt, hängt von Menge, Aufbewahrung und davon ab, wie oft der Inhalt später geöffnet wird.
Vorfrieren ist beim VRH 590 und VRH 700 der vorgesehene Weg für Flüssigkeit im Beutel. Eine flache gefrorene Portion lässt sich leichter handhaben als freie Suppe. Dafür braucht es eine vorbereitende Gefrierphase und ein geeignetes Gefäß. Die Portion wird beim Umfüllen hygienisch behandelt und anschließend wieder passend gelagert. Das ist besonders praktikabel, wenn ohnehin ein größerer Vorrat eingefroren werden soll.
Ein Behälter ist angenehm, wenn kleine Mengen im Kühlschrank stehen und später mehrfach geöffnet werden. Er braucht mehr festen Platz als ein flacher Beutel, dafür lässt sich das Ventil nach dem Öffnen erneut vakuumieren. Die beigepackten 500- und 800-ml-Boxen reichen nicht für beliebige Mengen. Außerdem muss der Inhalt genügend Abstand zum Deckel und zum Ventil behalten.
Liquid ist bei geeigneten Portionen bequem, verlangt aber die richtige Beutelform und höchstens etwa ein Drittel Füllung. Ein 30 × 40 cm großer Beutel darf deshalb nicht wie ein bis oben gefüllter normaler Vorratsbeutel behandelt werden. Vor dem Start wird die Öffnung trocken und glatt zur Kammer geführt. Für heiße Inhalte wird erst der zulässige Umgang mit Lebensmittel, Folie und Gerät geklärt; ein beliebiger heißer Topfinhalt gehört nicht direkt hinein.
Empfindliche Lebensmittel können unter dem zusammenfallenden Beutel gequetscht werden. Die sanften Stufen von VRH 700, VRH 800 und FastVac reduzieren die Vakuumstärke. Das erleichtert die Verpackung, wenn die Form des Inhalts wichtig bleibt. Der VRH 590 bietet für die Dosierung seine Pulsfunktion. Bei allen vier lässt sich ein manueller Ablauf nutzen, solange der Inhalt beobachtet wird.
Beim manuellen Absaugen läuft die Pumpe nur, während die betreffende Taste gehalten wird. Sobald der gewünschte Zustand erreicht ist, wird losgelassen und anschließend separat versiegelt. Diese Reihenfolge ist wichtig: Nach einem beendeten Puls- oder Manual-Vorgang ist die offene Seite noch nicht automatisch verschlossen. Ein gut zusammengezogener Beutel ohne abschließende Naht lässt die Luft wieder hinein.
Für saftige Stücke kann die manuelle Kontrolle helfen, bevor Flüssigkeit Richtung Naht steigt. Sie ersetzt jedoch kein Liquid-Programm und macht einen überfüllten Beutel nicht geeignet. Bei sehr weichen Zutaten ist ein fester Behälter häufig die angenehmere Verpackung. Das verhindert, dass die Folie direkt auf jede empfindliche Stelle drückt, und vereinfacht das spätere portionsweise Öffnen.
Die passende Stärke wird nach der Konsistenz gewählt. Ein fester Inhalt kann stärker komprimiert werden als etwas, dessen Form erhalten bleiben soll. Wer häufig unterschiedliche Zutaten verpackt, profitiert von gut erreichbaren Tasten und einem freien Blick auf den Beutel. Dafür muss der Arbeitsplatz genügend Licht und Platz bieten; das Gerät sollte nicht zwischen hohe Gegenstände eingeklemmt stehen.
VRH 700 und VRH 800 enthalten VacuBoxx Eco S mit 500 ml und Eco M mit 800 ml. Zum Vakuumieren wird der passende Schlauch am Gerät und am Deckelventil angeschlossen. „Canister“ startet den Behälterablauf. Vor dem Öffnen wird der Unterdruck am Ventil gelöst. Der Deckel wird danach ohne Gewalt abgenommen, statt am noch fest angesaugten Rand zu hebeln.
Zwischen Inhalt und Deckel bleibt mindestens ein halber Zentimeter frei. Der Ventilbereich darf nicht mit Flüssigkeit oder festen Resten verstopft werden. Bei einem warmen beziehungsweise gefrorenen Inhalt zählt auch die Temperaturverträglichkeit des Glases. Abrupte Wechsel vom Gefrierschrank in einen heißen Ofen werden vermieden. Für Wärme im Ofen wird der Kunststoffdeckel abgenommen; für den konkreten Behälter gelten dessen Freigaben.
Die WineLock-Verschlüsse sind für Flaschenöffnungen mit 16 bis 19 mm Innendurchmesser gedacht. Kohlensäurehaltige Getränke werden damit nicht vakuumiert. Ein Verschluss für stillen Wein ist daher keine passende Lösung für Sekt oder Sprudel. Wer eine ungewöhnlich breite oder schmale Flaschenöffnung hat, prüft das Maß vor dem Einsatz. Der Schlauch muss dicht am vorgesehenen Anschluss sitzen.
Die Marinierfunktion arbeitet mit einem dafür geeigneten Beutel oder Behälter. Nach dem Marinierablauf erfolgt kein automatisches abschließendes Verschweißen. Soll der Inhalt im Beutel aufbewahrt werden, wird deshalb die vorgesehene Versiegelung ergänzt. Bei einem Behälter werden Deckel und Ventil kontrolliert. Die Funktion verkürzt außerdem keine erforderliche hygienische Kühlung von rohem Fleisch oder Fisch.
Vakuumieren macht verderbliche Lebensmittel nicht bei Raumtemperatur haltbar. Auch ein flacher, dicht geschlossener Beutel bleibt kühlpflichtig. Das BfR nennt für den Kühlschrank höchstens 7 °C, besser unter 5 °C; strengere Vorgaben auf einzelnen Lebensmitteln gelten weiter. Für eine konkrete Portion werden deshalb Aufbewahrungstemperatur und Verbrauchsfrist beachtet, bevor die Verpackung als fertiger Vorrat einsortiert wird. Kühlen im Haushalt
Sauerstoffarme Verpackung schützt nicht vor allen Mikroorganismen. Das BfR erläutert beim Botulismus insbesondere das Risiko unsachgemäß aufbewahrter luftdicht verpackter Lebensmittel. Eine dichte Naht ist daher kein Beleg für sichere Lagerung im Küchenschrank. Verdächtige Ware wird nicht über eine Geschmacksprobe geprüft. Botulismus und Lebensmittel
Für den Gefriervorrat wird jede Portion mit Inhalt und Datum beschriftet. Kleine passende Kochmengen erleichtern das spätere Auftauen. Die vakuumierte Verpackung kann Gefrierbrand reduzieren, während sauberes Portionieren und die passende Temperatur die Aufbewahrung bestimmen. Für gekochte Reste sind zügiges Abkühlen und eine geeignete Kühlung wichtig. Vorkochen und Einfrieren
Die beiliegenden Aufkleber unterstützen diese Organisation. Mit dem Food Manager kann ein Vorrat erfasst und wiedergefunden werden. Das ist eine Inventarfunktion, keine drahtlose Steuerung des Vakuumierers. Wer keine App nutzen möchte, beschriftet die Verpackung gut lesbar direkt oder mit einem geeigneten Etikett. Wichtig ist, dass die Kennzeichnung nach dem Einfrieren und beim späteren Entnehmen noch verständlich bleibt.
Nach der Nutzung wird das Gerät ausgeschaltet und vom Strom getrennt. Der Schweißbalken muss abkühlen. Erst dann werden Rückstände aus der Kammer entfernt. Die herausnehmbare Auffangschale wird gereinigt und vollständig getrocknet wieder eingesetzt. Elektronik, Pumpenöffnung und Stromanschluss bleiben trocken. Ein Vakuumierer wird weder unter fließendes Wasser gehalten noch in die Spülmaschine gestellt.
Die Dichtungen bilden den Abschluss der Vakuumkammer. Krümel, ein schräger Beutelrand oder ein nicht richtig sitzender Deckel können verhindern, dass Unterdruck aufgebaut wird. Vor dem nächsten Versuch wird der Aufbau kontrolliert. Ein stärkeres Pumpenprogramm löst eine mechanisch offene Kammer nicht. Auch die Folienprägung muss bis zur vorgesehenen Öffnung den Luftweg ermöglichen.
Zum Lagern bleibt der Deckel nicht dauerhaft fest verriegelt. So werden die Dichtungen nicht über längere Zeit unnötig zusammengepresst. Rollen und Beutel werden sauber und trocken aufbewahrt, geschützt vor scharfen Gegenständen. Ein winziges Loch kann den frisch verpackten Inhalt später wieder mit Luft füllen. Vor dem Einsatz werden deshalb auch zugeschnittene Stücke kurz auf sichtbare Beschädigungen angesehen.
Beutel mit rohem Fleisch, Fisch oder fettigem Inhalt werden nicht wiederverwendet. Für andere geeignete Anwendungen müssen Reinigung, Materialfreigabe und verbleibender sauberer Rand passen. Ein bereits mehrfach abgeschnittener kurzer Beutel lässt sich irgendwann nicht mehr ordentlich in die Kammer führen. Die Wiederverwendung wird daher von der tatsächlichen Verpackung bestimmt, ohne hygienisch ungeeignete Beutel künstlich weiterzunutzen.
Die VRH-Geräte sind jeweils 40 cm breit. Beim VRH 590 kommen 18 cm Tiefe und 10,5 cm Höhe hinzu, bei VRH 700 und VRH 800 jeweils 19,5 cm und 12 cm. Diese geschlossenen Maße beschreiben nur das Gerät. Für den geöffneten Deckel, den Griff und den gefüllten Beutel wird zusätzliche freie Fläche gebraucht. Direkt unter einem tiefen Hängeschrank kann die Bedienung dadurch unangenehm werden.
Der FastVac ist fünf Zentimeter breiter und mit etwa 3,7 kg schwerer. Wer ihn nach jeder Nutzung aus einem hohen Fach holen muss, sollte das vor dem Kauf mitbedenken. Ein griffnaher Stellplatz auf angenehmer Höhe ist zweckmäßiger. Zum Arbeiten liegt das Gerät stabil und trocken; Beutel und Inhalt hängen nicht über eine scharfe Arbeitsplattenkante.
Für flüssige Portionen muss der Standbodenbeutel vor dem Gerät aufrecht stehen können. Ein enger freier Streifen reicht dafür nicht. Der Beutel wird außerdem so ausgerichtet, dass seine Öffnung flach in der Kammer liegt. Eine ausreichende Arbeitsfläche ist hier ein tatsächlicher Teil der Eignung. Das lässt sich mit einem leeren Beutel entsprechender Größe vor der Bestellung abschätzen.
Bei vielen Portionen werden Lebensmittel, fertige Beutel und Verpackungsmaterial getrennt abgelegt. Das reduziert Verwechslungen und hält den Rand sauber. Kleine Küchen profitieren deshalb oft stärker von einer überschaubaren Portionsgröße als vom breitesten Gerät. Für einen seltenen sehr großen Inhalt kann das sinnvolle Teilen der Portion praktischer sein, als dauerhaft mehr Stellfläche zu beanspruchen.
Der genaue Name ist wichtig: VRH 700 advanced Pro und VRH 800 advanced Pro sind unterschiedliche Pakete und Funktionen. Ein verkürzter Titel „CASO Pro“ reicht zur Auswahl nicht. Die Artikelnummern lauten 1524 für den VRH 700 und 1529 für den VRH 800. Beim VRH 590 ist es 1526, beim FastVac 3500 1402. Diese Zuordnung hilft, Anleitung und angebotenen Lieferumfang zusammenzubringen.
Für den VRH 800 gehört zum Standardpaket ausdrücklich das Zubehör mit Rollen, Standbodenbeuteln, zwei Glasboxen und Weinverschlüssen. Ein Paket ohne dieses Zubehör darf nicht anhand der vollständigen Ausstattung bewertet werden. Beim FastVac wiederum sind Glasboxen und Standbodenbeutel zusätzlich einzuplanen. Eine große Folienrolle ersetzt diese Zubehörteile nicht, wenn ihre konkrete Verpackungsart gebraucht wird.
Beim Gesamtpreis zählen Versand und Bedingungen. Eine kostenlose Lieferung für Mitglieder eines Vorteilsprogramms ist eine andere Bedingung als kostenloser Standardversand für alle. Auch optionale Garantieverlängerungen und Ratenzahlung verändern die Anschaffung. Für den normalen Kauf wird deshalb der Gerätepreis mit den tatsächlich geltenden Standardversandkosten betrachtet. Aktuelle Angebote und deren Bedingungen stehen in den Angebotskarten.
Eine als verfügbar gelistete Variante muss am Händlerziel tatsächlich auswählbar und lieferbar sein. Bei mehreren Angeboten unter derselben Produktseite kann die gewählte Ausführung wechseln. Vor der Bestellung werden Name, Paket und Lieferanzeige auf der ausgewählten Händlerseite kontrolliert. Die gewünschte Ausstattung wird damit am konkreten Angebot festgemacht, statt aus einem ähnlichen Produktfoto abgeleitet.
Für überwiegend feste Beutelportionen wählen wir den VRH 590 advanced. Seine Pulsfunktion, der zentrale Griff und das Rollenfach decken die häufigen Arbeitsschritte ab. Wer kleine Glasvorräte regelmäßig nutzt und Flüssigkeit vorfriert, bekommt mit dem VRH 700 advanced Pro doppelte Naht und ein passendes Boxenpaket. Die Entscheidung hängt dabei stärker von der gewünschten Verpackung ab als von der höchsten Serienzahl.
Der VRH 800 advanced Pro ist unsere vielseitigste Empfehlung für 30-cm-Beutel: Liquid, automatische Soft-Stufe, Standbodenbeutel und Glasboxen passen zu einer gemischten Vorratsküche. Den FastVac 3500 empfehlen wir für regelmäßig breite Portionen oder den vorgesehenen 12-V-Einsatz. Vor dem Kauf werden Arbeitsfläche, passende Folie und Lieferumfang gemeinsam betrachtet; sie bestimmen, wie bequem das Gerät im Alltag genutzt wird.
VRH 800 advanced Pro und FastVac 3500 haben einen Liquid-Ablauf. Dafür wird ein geeigneter Standbodenbeutel aufgestellt und höchstens etwa zu einem Drittel gefüllt. Der VRH 800 wählt automatisch die sanfte Stufe. Beim VRH 590 und VRH 700 wird freie Flüssigkeit vor dem Beutelvakuumieren in einem geeigneten Gefäß eingefroren. Für kleine gekühlte Mengen ist außerdem ein passender Vakuumbehälter möglich.
Diese Außenvakuumierer brauchen strukturierte beziehungsweise geprägte, ausdrücklich passende Vakuumierfolie. Glatte Kammerbeutel und gewöhnliche Gefrierbeutel sind kein pauschaler Ersatz. Die Struktur hält Luftwege zum Absaugen offen. Für Sous-vide oder eine andere warme Anwendung muss das Material zusätzlich für den tatsächlichen Zeit- und Temperaturbereich freigegeben sein. Die maximale Breite beträgt bei den VRH-Modellen 30 cm und beim FastVac 35 cm.
„Moist“ wählt eine längere Schweißzeit für feuchten Inhalt. „Liquid“ ist bei VRH 800 und FastVac ein vorgesehener Ablauf für geeignete flüssige Portionen im Standbodenbeutel. Beim VRH 800 wird dabei „Soft“ automatisch eingestellt. Eine lange Schweißzeit allein verhindert nicht, dass freie Flüssigkeit beim Absaugen in die Kammer gelangt. Für den Liquid-Ablauf bleiben die richtige Beutelform und die Füllgrenze erforderlich.
Für regelmäßig eingefrorene Portionen und geeignete Sous-vide-Beutel bevorzugen wir zwei parallele Nähte, wie sie VRH 700, VRH 800 und FastVac erzeugen. Der VRH 590 arbeitet mit einer einzelnen Naht. In beiden Fällen muss der Rand trocken, sauber und faltenfrei sein. Eine Falte kann auch zwei Nahtlinien unterbrechen. Die fertige Verpackung wird deshalb vor der Lagerung über die gesamte Breite kontrolliert.
Der FastVac 3500 verarbeitet Folie bis 35 cm Breite und ist für breite Stücke die passendere Wahl dieser Auswahl. Die VRH-Modelle sind auf 30 cm begrenzt. Bei einem dicken Stück wird zusätzliche Folie durch den Umfang gebraucht; eine feste maximale Portion in Kilogramm lässt sich aus der Beutelbreite nicht ableiten. Der obere Rand braucht weiterhin genügend freie Länge zum glatten Einlegen.
Zum Paket gehört neben dem Netzkabel ein vorgesehenes 12-V-Kabel für den Anschluss im Auto. Ein eingebauter Akku ist nicht vorhanden. Unterwegs wird eine passende Stromversorgung sowie ein trockener, stabiler Arbeitsplatz mit genügend Beutelauflage gebraucht. Das Gerät wird mit dem vorgesehenen Kabel und nach Anleitung betrieben. Für die Küchensteckdose sind vor allem Folienbreite, Größe und Zubehör entscheidend.
Verderbliche Lebensmittel bleiben gekühlt oder gefroren. Vakuumieren ersetzt weder ihre vorgeschriebene Aufbewahrung noch eine Verbrauchsfrist. Die Verpackung macht aus einem frischen kühlpflichtigen Lebensmittel keine haltbare Konserve. Jede Vorratsportion bekommt Inhalt und Datum, damit sie später gezielt genutzt wird. Für die Kühlschranktemperatur gelten die Hinweise des BfR und gegebenenfalls strengere Vorgaben des Lebensmittels.