Zum Hauptinhalt springen
Ratgeber nach Produktnamen suchen...

CASO VRH 800 advanced Pro

Aktualisiert 08.10.20268 Quellen
CASO VRH 800 advanced Pro
Kurzfazit

Unsere Empfehlung für gemischte Vorräte: doppelte Naht, Liquid mit sanfter Stufe, Standbodenbeutel und zwei Glasboxen. Die Beutelbreite beträgt höchstens 30 cm.

30 cm maximale FolienbreiteDoppelte Schweißnaht, 2,5 mm20-l/min-Doppelkolbenpumpe; bis 200 VorgängeLiquid-Modus, Standbodenbeutel und zwei Glasboxen

Vorteile

  • Liquid-Modus setzt automatisch die sanfte Stufe
  • Doppelte Naht und manuelle Pulsfunktion
  • Standbodenbeutel und zwei Glasboxen im Paket

Nachteile

  • Maximal 30 cm breite Beutel
  • Liquid verlangt höchstens etwa ein Drittel Füllung
  • Glasboxen mit 500 und 800 ml nur für kleine Mengen

Anbieter

Empfohlener Anbieter
OTTO DE
lieferbar - in 3-4 Werktagen bei dirKostenlose Lieferung
18999€
Zum Shop

Unsere Empfehlung für Beutel, Boxen und flüssige Vorräte

Der CASO VRH 800 advanced Pro bietet unter den drei 30-cm-Modellen dieses Vergleichs den größten Funktionsumfang. Wir empfehlen ihn für eine Küche, in der neben festen Gefrierportionen auch flüssige Zutaten und kleine Vorräte in Glasboxen verpackt werden. Er kombiniert eine doppelte 2,5-mm-Schweißnaht, eine 20-l/min-Pumpe, Rollenfach mit Cutter und den Liquid-Modus.

Besonders hilfreich ist das zusammenpassende Zubehör: zwei Rollen, zehn Standbodenbeutel, zwei Glasboxen und zwei Flaschenverschlüsse. Damit lässt sich die vorgesehene Flüssigkeitsfunktion direkt mit der passenden Beutelform nutzen. Wer dieses Zubehör selten braucht und vor allem trockene Vorräte einfriert, bekommt beim kleineren VRH 590 bereits die wesentliche Beuteltechnik.

Liquid braucht einen aufrecht stehenden Beutel

Für flüssigen Inhalt wird ein Beutel mit aufklappbarem Standboden aufgestellt und höchstens etwa zu einem Drittel gefüllt. Seine offene Seite muss sich zur Vakuumkammer zurückklappen lassen. Über „Food“ wird „Liquid“ gewählt. Das Gerät setzt die Vakuumstärke dann automatisch auf „Soft“; „Normal“ ist in diesem Programm nicht auswählbar.

Danach startet „Vacuum & seal“. Der Ablauf verbindet vorsichtiges Absaugen mit einer verlängerten Schweißzeit. Ein bis oben gefüllter flacher Beutel ist dafür ungeeignet. Der obere Rand bleibt sauber, trocken und glatt. Die Zutaten dürfen beim Ausrichten nicht an die Naht oder in die Kammer schwappen. Die herausnehmbare Schale erleichtert die Reinigung, falls dennoch etwas Flüssigkeit hineingelangt.

Wir sehen Liquid als nützliche Erweiterung für passende kleine Portionen. Für eine sehr große Menge Suppe sind mehrere ausreichend große Standbodenbeutel oder das Vorfrieren in einem geeigneten Gefäß zweckmäßig. Das Gerät bleibt ein Außenvakuumierer, dessen Beutelöffnung in einer schmalen Vakuumkammer liegt.

Doppelte Naht, Soft und Pulse

Für trockenen und feuchten Inhalt gibt es „Dry“ und „Moist“. „Normal“ und „Soft“ regeln die Vakuumstärke. Über „Pulse“ wird nur so lange abgesaugt, wie die Taste gedrückt bleibt; anschließend wird separat mit „Seal“ verschlossen. Das gibt bei weichen Lebensmitteln Kontrolle über die Verformung.

Zwei parallele Schweißnähte sind bei Gefrierportionen und geeigneten Sous-vide-Beuteln vorteilhaft. Eine längs durchlaufende Falte oder Fett am Rand kann trotzdem beide Nähte unterbrechen. Deshalb wird jeder Beutel nach dem Verschließen auf eine zusammenhängende Naht geprüft. Für Sous-vide muss die Folie ausdrücklich für die tatsächliche Temperatur und Garzeit geeignet sein.

Die zulässige Serie umfasst bis zu 200 Vakuumier- beziehungsweise Versiegelungsvorgänge. Die 20 l/min beschreiben die Pumpe; sie liefern keine feste Sekundenangabe für jede Portion. Für einen zügigen Ablauf werden Lebensmittel und Beutel vorab vorbereitet und ein stabiler Platz vor dem Gerät freigehalten.

Standardpaket und Glasbehälter

Artikel 1529 enthält eine Rolle mit 20 × 300 cm, eine mit 30 × 300 cm und zehn Standbodenbeutel: fünf mit 20 × 30 cm, drei mit 25 × 35 cm und zwei mit 30 × 40 cm. Hinzu kommen VacuBoxx Eco S mit 500 ml, Eco M mit 800 ml, zwei WineLock-Verschlüsse, Schlauch mit Adapter und Aufkleber zur Vorratsorganisation.

Die Glasboxen eignen sich für kleine Vorräte, die häufiger geöffnet werden. Unter dem Deckel bleibt mindestens ein halber Zentimeter frei. Zum Vakuumieren wird der passende Schlauch angeschlossen und „Canister“ gewählt. Vor dem Öffnen wird das Ventil entlüftet. Bei der Nutzung mit Wärme wird der Kunststoffdeckel abgenommen; abrupte Temperaturwechsel des Glases werden vermieden.

Vakuumierte verderbliche Lebensmittel bleiben gekühlt oder gefroren. Die Verpackung ersetzt weder die Kühlkette noch die Beschriftung mit Inhalt und Datum. Die beiliegenden Aufkleber können dafür verwendet werden. Eine drahtlose Fernsteuerung des Vakuumierers ist mit der Food-Manager-Organisation nicht verbunden.

Platz und passende Alternative

Das Gerät ist 40 cm breit, 19,5 cm tief und 12 cm hoch. Vorne wird zusätzliche Auflage für den gefüllten Beutel gebraucht. Die maximale Folienbreite beträgt 30 cm. Wer große Fleischstücke in 35-cm-Folie verpacken möchte, sollte den FastVac 3500 ansehen.

Der VRH 700 advanced Pro bietet ebenfalls Glasboxen und doppelte Naht, hat aber kein Liquid-Programm. Der VRH 590 advanced ist für einfache Beutelportionen zweckmäßig. Im CASO-Vakuumierer-Vergleich ordnen wir alle vier nach Portionsgröße und Arbeitsablauf ein. Für eine gemischte Nutzung bleibt der VRH 800 unsere vielseitigste 30-cm-Empfehlung.

Quellen

  1. [1]
  2. [2]
  3. [3]
  4. [4]
  5. [5]
  6. [6]
    Lebensmittel im Haushalt richtig kühlen - Bundesinstitut für Risikobewertung, abgerufen 8. Oktober 2026
  7. [7]
    Vorkochen, Portionieren und Einfrieren - Bundesinstitut für Risikobewertung, abgerufen 8. Oktober 2026
  8. [8]
    Botulismus: Lebensmittel sicher aufbewahren - Bundesinstitut für Risikobewertung, abgerufen 8. Oktober 2026

Auch enthalten in diesen Vergleichen