
Dangbei N3 Max
- 1.000 ISO-Lumen als ausgewiesene Helligkeit
- native Full-HD-Auflösung
- automatische Schärfe- und Trapezkorrektur
- 1.000 ISO-Lumen als ausgewiesene Helligkeit
- native Full-HD-Auflösung
- automatische Schärfe- und Trapezkorrektur
Welcher Mini-Beamer passt zum dunklen Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Reisegepäck? Vier Full-HD-Modelle unterscheiden sich vor allem bei Stromversorgung, Gewicht und Aufstellung. Der Dangbei N3 Max braucht eine Steckdose; XGIMI MoGo 4, MoGo 4 Laser und BenQ GV50 haben Akkus. Für Tageslicht auf der Projektionsfläche ist keiner dieser Beamer gedacht.
Welcher Mini-Beamer passt zum dunklen Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Reisegepäck? Vier Full-HD-Modelle unterscheiden sich vor allem bei Stromversorgung, Gewicht und Aufstellung. Der Dangbei N3 Max braucht eine Steckdose; XGIMI MoGo 4, MoGo 4 Laser und BenQ GV50 haben Akkus. Für Tageslicht auf der Projektionsfläche ist keiner dieser Beamer gedacht.




Das Wichtigste in Kürze





Der XGIMI MoGo 4 ist für häufige Ortswechsel am einfachsten: 1,31 Kilogramm, integrierter Akku, Google TV und drehbarer Standfuß passen in ein kleines Reise-Setup. Seine ausgewiesenen 450 ISO-Lumen verlangen einen dunklen Raum. Ein heller Campingplatz am Nachmittag ist keine passende Projektionsumgebung.
Der MoGo 4 Laser bleibt mit 1,32 Kilogramm fast gleich leicht. Triple-Laser und 550 ISO-Lumen sind die wesentlichen Unterschiede zum LED-Modell. Der Aufpreis lohnt sich eher für regelmäßige mobile Nutzung als für wenige Filme pro Jahr. Beide XGIMI-Geräte nennen bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe im Eco-Modus; bei höherer Helligkeit oder längeren Sportabenden ist eine Stromquelle sinnvoll.
Der BenQ GV50 richtet sich an Menschen, die im Schlafzimmer zwischen Wand und Decke wechseln. Sein Sockel lässt sich horizontal um 360 Grad drehen und vertikal um 135 Grad neigen. 2,1 Kilogramm und 500 ANSI-Lumen sind eine andere Kombination als die beiden MoGo-Modelle. BenQ nennt ebenfalls bis zu 2,5 Stunden Akkubetrieb.
BenQ verkauft daneben den GV50P als eigenständige Variante in Schwarz. Er hat ebenfalls Full HD, 500 ANSI-Lumen und einen Akku. Wer dieses Modell bevorzugt, sollte Angebote ausdrücklich für den GV50P suchen; die GV50-Angebote in diesem Vergleich beziehen sich auf die weiße Variante.
Der Dangbei N3 Max ist mit 3,6 Kilogramm und Netzbetrieb eher ein Projektor für einen festen Platz. Seine 1.000 ISO-Lumen bieten auf dem Papier die größte Helligkeitsreserve unter den drei Geräten mit ISO-Angaben. Daraus folgt keine Garantie für Sport bei Tageslicht: Bildgröße, Leinwand und Restlicht beeinflussen den sichtbaren Kontrast erheblich.

Leicht mit Akku
Der XGIMI MoGo 4 ist ein besonders kompakter Full-HD-Mini-Beamer mit Akku und Google TV. Er eignet sich für Reisen und spontane Filmabende, braucht dafür aber einen dunklen Raum.
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Alle vier Geräte zeigen nativ 1.920 × 1.080 Pixel. Ein akzeptiertes 4K-Signal wird auf Full HD heruntergerechnet und macht daraus keinen 4K-Projektor. Wichtiger als das Eingangssignal ist bei dieser Geräteklasse die Helligkeit auf der tatsächlich genutzten Fläche.
Für MoGo 4, MoGo 4 Laser und N3 Max sind 450, 550 und 1.000 ISO-Lumen ausgewiesen. Diese Werte stammen aus Produktangaben; ein unabhängiger Messaufbau für alle drei liegt hier nicht vor. Der BenQ GV50 wird mit 500 ANSI-Lumen angegeben. ISO und ANSI sind unterschiedliche Messverfahren, deshalb wäre eine sortierte Gesamtrangliste der vier Zahlen irreführend.
Eine größere Bilddiagonale verteilt dieselbe Lichtmenge auf mehr Fläche. Bei 120 Zoll braucht ein Projektor deutlich mehr Helligkeit als bei 70 oder 80 Zoll. Für die kleinen Akkugeräte ist eine glatte, helle Wand oder transportable Leinwand in einem abgedunkelten Raum sinnvoller als eine möglichst große Bildzahl. Fensterlicht direkt auf der Fläche lässt Schwarztöne grau werden. Der N3 Max kann etwas Restlicht besser verkraften, bleibt aber weit von einem Tageslichtfernseher entfernt.
MoGo 4 und MoGo 4 Laser haben jeweils einen integrierten Akku um 71 Wh. Die beworbenen 2,5 Stunden gelten für Video im Eco-Modus. Ein Film mit längerer Laufzeit oder ein Fußballspiel mit Vorbericht kann darüber hinausgehen. Der optionale PowerBase-Stand beziehungsweise eine geeignete externe Stromversorgung vergrößert Laufzeit und Gesamtpreis.
Der GV50 hat ebenfalls einen Akku für bis zu 150 Minuten, wiegt aber 2,1 Kilogramm. Das ist gut für den Wechsel zwischen Wohn- und Schlafzimmer, weniger angenehm für einen kleinen Rucksack. Der N3 Max hat keinen Akku und benötigt eine Steckdose. Mit 3,6 Kilogramm ist er transportierbar, aber kein Projektor für einen spontanen Abend ohne Netzstrom.
Für Camping kommt zur Akkufrage die Projektionsfläche hinzu. Eine faltbare Leinwand, ein stabiler Stand und ein dunkler Zeitpunkt wiegen oft mehr als der Beamer selbst. „Unterwegs“ bedeutet bei diesen Modellen daher einen geplanten Filmabend und keine tagsüber sichtbare Projektion im Freien.

Für festen Platz und mehr Restlicht
Der Dangbei N3 Max bringt die höchste Helligkeitsreserve in der Auswahl. Er eignet sich eher für Wohnzimmer und Sport als für Rucksackreisen, weil Gehäuse und Netzbetrieb größer ausfallen.
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Der Dangbei N3 Max hat ein Projektionsverhältnis von etwa 1,25:1. Für zwei Meter Bildbreite sind somit ungefähr 2,5 Meter Abstand zur Fläche nötig. Das Maß hilft vor dem Kauf mehr als die maximal beworbene Diagonale: Ein kurzes Zimmer kann auch mit einem helleren Beamer keine große Fläche aus ausreichender Distanz ausleuchten.
Die beiden MoGo-Modelle tragen einen drehbaren Standfuß im Gerät; beim GV50 ist das Gelenk besonders auf Deckenprojektion ausgelegt. Autofokus und automatische Trapezkorrektur erleichtern die Einrichtung. Digitale Korrektur beschneidet jedoch die nutzbare Bildfläche. Wer einen dauerhaft guten Platz hat, richtet den Beamer möglichst gerade zur Fläche aus und nutzt die Korrektur nur für den Rest.
Bei einer Deckenprojektion zählen auch Stromkabel, Lüftergeräusch und Bedienung vom Bett aus. Der BenQ-Sockel vereinfacht den Winkel, macht den Projektor aber nicht automatisch leiser oder heller. Der richtige Standort lässt den Luftauslass frei und hält Lichtstrahl und Kabel aus dem Laufweg.
BenQ und XGIMI verwenden Google TV mit Netflix. Der Dangbei N3 Max setzt auf VIDAA und bietet nach Dangbeis Produktseite ebenfalls Netflix, YouTube und Prime Video. Die gewünschte App sollte trotzdem vor dem Kauf auf dem konkret angebotenen Gerät verfügbar sein; regionale App-Versionen und Updates können sich unterscheiden. Ein HDMI-Stick ist eine mögliche Ergänzung, benötigt aber selbst Strom und einen freien Anschluss.
Die MoGo-Modelle haben jeweils zwei 6-Watt-Lautsprecher, und auch der N3 Max besitzt zwei 6-Watt-Lautsprecher. Die Wattzahl sagt wenig über Sprachverständlichkeit und Bass aus. Der GV50 kombiniert zwei 4-Watt-Lautsprecher mit einem 10-Watt-Tieftöner. Für eine Filmnacht in einem kleinen Raum kann integrierter Ton genügen; wer bereits ein Soundsystem besitzt, sollte dessen Anschlussweg und die mögliche Tonverzögerung prüfen.

Für Wand und Decke
Der BenQ GV50 ist ein mobiler Full-HD-Laserbeamer für Filmabende, Schlafzimmer und Reisen. Seine Stärke ist die flexible Aufstellung, die Grenze die begrenzte Helligkeit bei Tageslicht.
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MoGo 4 oder MoGo 4 Laser? Beide teilen Akku, Full HD, Google TV und ein fast gleiches Gewicht. Der Laser bringt 550 statt 450 ISO-Lumen und eine andere Lichtquelle. Für gelegentliche Filme im vollständig dunklen Zimmer ist der LED-MoGo 4 die günstigere Lösung. Wer häufig mobil projiziert und den Aufpreis akzeptiert, bekommt mit dem Laser etwas mehr ausgewiesene Lichtleistung. Ein heller Raum wird dadurch nicht zum geeigneten Kino.
BenQ GV50 oder MoGo 4? Der GV50 hat einen gut verstellbaren Sockel und ist für wechselnde Wand- und Deckenprojektion interessant. Der MoGo 4 spart mit 1,31 statt 2,1 Kilogramm deutlich Gewicht. Die 500 ANSI-Lumen des BenQ und 450 ISO-Lumen des XGIMI können ohne vergleichbare Messung nicht direkt gegeneinander gewertet werden.
Dangbei N3 Max oder Akku-Beamer? Der N3 Max braucht Netzstrom und mehr Stellfläche, bietet dafür 1.000 ausgewiesene ISO-Lumen. Für einen festen Platz im leicht abgedunkelten Wohnzimmer ist das eine sachliche Alternative. Wer den Projektor regelmäßig ohne Steckdose aufstellt, sollte eher zu einem der drei Akku-Modelle greifen.

Mobiler Laser-Beamer
Der XGIMI MoGo 4 Laser legt gegenüber dem LED-Modell bei Lichtquelle und Farbdarstellung zu. Er bleibt mobil, ist aber teurer und bei Tageslicht ebenfalls auf Verdunkelung angewiesen.
Test & DetailsDer MoGo 4 ist für leichtes Reisegepäck und dunkle Räume die einfachste Wahl. Der MoGo 4 Laser bietet bei ähnlicher Mobilität mehr ausgewiesene Lichtleistung. Der GV50 lohnt sich für Menschen, die häufig an Wand und Decke projizieren. Der netzbetriebene N3 Max ist für einen festen Platz mit etwas mehr Restlicht die passendere Option. Bei allen vier bestimmt die Verdunkelung die Bildwirkung stärker als die Unterstützung eines 4K-Eingangssignals.
MoGo 4, MoGo 4 Laser und GV50 besitzen integrierte Akkus. Die angegebenen rund 2,5 Stunden gelten unter günstigen beziehungsweise Eco-Bedingungen. Für längere Filme und Sportveranstaltungen sollte eine passende Stromquelle bereitstehen. Der Dangbei N3 Max hat keinen Akku.
Bei Tageslicht auf der Projektionsfläche ist keines dieser vier Modelle eine zuverlässige Wahl. Der N3 Max hat unter den drei ISO-Modellen den höchsten ausgewiesenen Helligkeitswert, doch für sichtbarere Kontraste müssen Fenster abgedunkelt und Lampen nahe der Fläche reduziert werden.
Aus den Zahlen allein lässt sich das nicht entscheiden. ANSI und ISO beruhen auf unterschiedlichen Messverfahren. Ohne einen vergleichbaren Messaufbau für beide Geräte sollten Helligkeit, Bildgröße und Raumlicht gemeinsam beurteilt werden.
Bei den beiden MoGo-Modellen und dem GV50 ist Netflix auf Google TV vorgesehen. Dangbeis VIDAA-Version führt Netflix ebenfalls auf der Produktseite. Vor einer Bestellung ist die App-Auswahl der angebotenen DE/EU-Variante zu prüfen. Ein Stick bleibt eine Option für fehlende Dienste.
Das hängt von Licht, Sitzabstand und Projektionsfläche ab. Ein kleineres Bild von etwa 70 bis 90 Zoll wirkt bei gedämpfter Helligkeit oft kontrastreicher als die maximal beworbene Diagonale. Vor dem Kauf sollten Bildbreite und nötiger Abstand mit dem Projektionsverhältnis des konkreten Modells abgeglichen werden.