XGIMI MoGo 4 Laser

Der XGIMI MoGo 4 Laser legt gegenüber dem LED-Modell bei Lichtquelle und Farbdarstellung zu. Er bleibt mobil, ist aber teurer und bei Tageslicht ebenfalls auf Verdunkelung angewiesen.
Vorteile
- 550 statt 450 ausgewiesene ISO-Lumen
- Triple-Laser-Lichtquelle und Full HD
- integrierter Akku
- flexible Projektion auf Wand und Decke
Nachteile
- höherer Preis als das LED-Modell
- bei Tageslicht weiterhin begrenzt
- Zubehörpakete verändern den Preis deutlich
Anbieter
Einordnung
Der XGIMI MoGo 4 Laser übernimmt Akku, Full HD, Google TV und den drehbaren Fuß des MoGo 4. Die Unterschiede sind die Triple-Laser-Lichtquelle und 550 statt 450 ISO-Lumen. Er wiegt 1,32 kg und bleibt damit ein gut transportierbarer Beamer. Der Aufpreis ist nur sinnvoll, wenn diese Eigenschaften regelmäßig gebraucht werden.
Bild und Licht
Die native Auflösung beträgt 1.920 × 1.080 Pixel. Der höhere ISO-Wert gegenüber dem LED-MoGo 4 ist eine Herstellerangabe, keine unabhängige Vergleichsmessung. Ein abgedunkelter Raum bleibt auch beim Lasergerät nötig; direkte Sonne auf der Projektionsfläche überfordert diese Geräteklasse. Ein kleineres Bild kann bei Restlicht hilfreicher sein als die größtmögliche Diagonale.
Der 360-Grad-Fuß erlaubt die Ausrichtung auf Wand oder Decke. Autofokus und automatische Trapezkorrektur erleichtern den Standortwechsel. Je gerader der Beamer zur Fläche steht, desto weniger Bildfläche geht durch digitale Korrektur verloren. Für dauerhaftes Aufstellen sollten Luftauslass und Kabelweg frei bleiben.
Akku, Ton und Apps
Der integrierte Akku ist für bis zu 2,5 Stunden Video im Eco-Modus angegeben. Bei höherer Helligkeit oder Lautstärke kann die Laufzeit kürzer sein; für einen langen Film sollte Strom erreichbar sein. Zwei 6-Watt-Lautsprecher sind integriert, doch ihre Wattzahl ist kein Klangtest.
Google TV einschließlich Netflix übernimmt Streaming direkt auf dem Gerät. Ein HDMI-Anschluss erlaubt externe Zuspieler. Wer den Beamer für Reisen kauft, sollte den Preis für eventuell gewünschte PowerBase oder Transporttasche zum Gerätepreis hinzurechnen; Zubehörpakete sind keine identische Standardvariante.
Kaufentscheidung
Der Laser ist für regelmäßige mobile Filmabende eine Option, wenn Lichtquelle und ausgewiesene Mehrhelligkeit den Mehrpreis rechtfertigen. Für gelegentliche Nutzung im dunklen Zimmer ist der MoGo 4 ohne Laser günstiger. Beide Geräte stehen im Mini-Beamer-Vergleich neben dem stärker auf Deckenprojektion ausgelegten BenQ GV50 und dem netzbetriebenen Dangbei N3 Max.
Quellen
- [1]XGIMI MoGo 4 Laser Produktinformationen - XGIMI, 2026