Apple Event 2026: iPhone Duo, iPhone 18 Pro und alle Neuheiten
Das Apple Event am 9. September 2026 bringt das faltbare iPhone Duo, iPhone 18 Pro und Pro Max, AirPods 5 sowie Apple Watch Series 12 und Ultra 4. Alle Ankündigungen mit Event-Screenshots, Preisen und Hinweisen zur Verfügbarkeit in Deutschland.
Das Apple Event am 9. September 2026 bringt das faltbare iPhone Duo, iPhone 18 Pro und Pro Max, AirPods 5 sowie Apple Watch Series 12 und Ultra 4. Alle Ankündigungen mit Event-Screenshots, Preisen und Hinweisen zur Verfügbarkeit in Deutschland.
Überblick
Das Wichtigste in Kürze
- 1.iPhone Duo verbindet zwei Displays mit faltbarem Design und Split View.
- 2.iPhone 18 Pro und Pro Max erhalten A20 Pro und eine variable Kamerablende.
- 3.AirPods 5 bieten ANC in beiden Varianten; Series 12 und Ultra 4 neue Gesundheits- und Audiofunktionen.
- 4.Siri AI startet als englische Beta; Apple Reference Image ist in der EU nicht verfügbar.

Apple Event am 9. September 2026: Was vorgestellt wurde
Das Apple Event am 9. September 2026 bringt drei neue iPhones: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Duo. Dazu kommen AirPods 5 in zwei Ausführungen, Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4. Apple verbindet die Hardware mit Siri AI, neuen Gesundheitsfunktionen und einer auf das Faltformat zugeschnittenen Bedienung in iOS 27. Für Käufer in Deutschland ist vor allem der Sprachstart wichtig: Einige der ausführlich gezeigten KI-Funktionen kommen zunächst auf Englisch.
Der Bericht folgt den Ankündigungen und Demonstrationen der Keynote. Leistungssteigerungen und Laufzeiten sind die im Event präsentierten Angaben; sie ersetzen keine unabhängigen Messungen. Die deutschen Preise stammen aus Apples deutschem Store und enthalten die Mehrwertsteuer; bei den Watches nennt Apple einen Einstiegspreis, weil Gehäuse- und Armbandvarianten den Endpreis verändern. Preise in US-Dollar gelten für das dort vorgestellte US-Angebot. Beide Märkte sind getrennt ausgewiesen; regionale Einschränkungen stehen direkt bei der jeweiligen Funktion. Das eingebundene Apple-Video zum iPhone Duo dauert 3:07 Minuten und fasst die Duo-Ankündigung zusammen. Die übrigen Neuheiten und die Screenshots stammen aus der vollständigen Apple-Event-Übertragung.

Die Eröffnung spielt mit verschiedenen Filmgenres: Explosion, Flur eines Horrorfilms, eine abgelegte Verkleidung, Samurai-Kampf und Verfolgungsjagd führen schließlich zum Apple Park. Im Mittelpunkt der anschließenden Einführung steht das iPhone als persönlicher Zugang zu KI. Kalender, Beziehungen und Routinen sollen Antworten hilfreicher machen. Die Verarbeitung soll möglichst auf dem Gerät stattfinden; anspruchsvollere Aufgaben übernimmt Private Cloud Compute. Apple stellt dabei den Schutz persönlicher Daten als Grundlage dieser Funktionen heraus.
iPhone 18 Pro und Pro Max: neue Farben und A20 Pro
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max erhalten farblich aufeinander abgestimmtes Aluminium und rückseitiges Glas. Die vier vorgestellten Farben heißen Black, Silver, Glacier und Burgundy. Das Pro hat ein 6,3-Zoll-Display, das Pro Max ein 6,9-Zoll-Display. Die eingeblendete Übersicht nennt außerdem eine Fusion-Telekamera mit vierfacher und achtfacher Ansicht. Das Kameraplateau bleibt ein prägendes Gestaltungselement. Inhaltlich konzentriert sich das Update auf KI, Rechenleistung, Kühlung, Akku und Kamera. Vorstellung im Event

Der A20 Pro wird in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Seine CPU besteht aus sechs Kernen: zwei neuen leistungsstarken „Super Cores“ und vier Effizienzkernen. Für die Super Cores wird eine Steigerung um bis zu 20 Prozent genannt. Integrierte KI-Beschleuniger sollen Aufgaben direkt auf dem iPhone mit kurzer Reaktionszeit bearbeiten.
Die Grafikeinheit wächst auf sieben Kerne und soll bis zu 40 Prozent mehr Leistung liefern. Höhere interne Bandbreite und Anpassungen für aufwendige Spiele ergänzen die neue Generation der KI-Beschleuniger. Diese verdoppelt die Geschwindigkeit bei Berechnungen mit 8-Bit-Gleitkommazahlen, einem für bestimmte KI-Modelle relevanten Zahlenformat. Als Einsatz nennt Apple auch Sprachmodelle anderer Entwickler, die lokal auf dem iPhone laufen.

Eine zweite Neural Engine erhöht die Gesamtzahl der dafür vorgesehenen Kerne auf 32 und verdoppelt die genannte KI-Rechenleistung. Die Speicherbandbreite steigt um 50 Prozent. Dafür sitzt der Arbeitsspeicher neben dem eigentlichen Chip. Diese Anordnung nimmt den Speicher aus dessen Wärmeabfuhr und erlaubt eine direkte Verbindung zur Dampfkammer. Die Leistungsangaben beschreiben unterschiedliche Komponenten; sie lassen sich nicht zu einer gemeinsamen Beschleunigung addieren. A20 Pro und Aufbau
Kühlung, Akkulaufzeit und Laden der Pro-iPhones
Die neue Dampfkammer hat die dreifache Fläche der Lösung im iPhone 17 Pro. Darin zirkuliert entionisiertes Wasser zur Wärmeverteilung. Die Kammer verwendet Edelstahl mit 80 Prozent Recyclinganteil und wird mit besser wärmeleitendem Graphit kombiniert. Ein „Nanotwin“-Kupfermaterial soll Wärme vom Display ableiten und gleichzeitig Stabilität geben. Die gezeigte Konstruktion zielt auf längere Belastung beim Spielen, bei Mobilfunkübertragungen und bei lokaler KI. Kühlung und Akku

Für die anhaltende Leistung werden bis zu 40 Prozent mehr als beim iPhone 17 Pro und bis zum Doppelten gegenüber iPhone 16 Pro und älteren Modellen genannt. Bei der Akkulaufzeit unterscheidet die Präsentation zwei Messgrößen. Die eSIM-only-Varianten erreichen bis zu 36 Stunden Videowiedergabe beim iPhone 18 Pro und 45 Stunden beim Pro Max. Ein neues Nutzungsmodell, das unter anderem Fotos und KI-Aufgaben einbezieht, ergibt bis zu 24 beziehungsweise 30 Stunden pro Ladung. Diese Werte gelten für unterschiedliche Nutzungsprofile und sind nicht austauschbar.
Das kleinere iPhone 18 Pro soll insgesamt die Akkulaufzeit des iPhone 17 Pro Max erreichen. Kabelgebunden sind etwa 50 Prozent Ladung in 15 Minuten vorgesehen. Fünf Minuten Laden sollen ungefähr sechs Stunden Videowiedergabe ermöglichen. Konkrete Netzteilbedingungen und abweichende regionale Gerätevarianten müssen beim Kauf berücksichtigt werden; aus einer US-eSIM-Angabe folgt noch kein identischer Wert für jede Ausführung.
Als Spieledemo dient Monster Hunter Outlanders von Tencent Games und Capcom. Das kooperative Open-World-Spiel soll iOS-exklusive „Cinematic Graphics“ mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, MetalFX-Upscaling und räumlichem Audio bieten. Die Veröffentlichung ist für später im Jahr angekündigt.
Die Pro-Kamera erhält eine variable Blende
Die neue 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera kann ihre Blendenöffnung verändern. Die Blende regelt den Lichteinfall und beeinflusst, wie viel Tiefe im Bild scharf erscheint. Sechs lasergeschnittene Lamellen aus einem Polymerverbund, ein neuer Rotormechanismus und eine darauf abgestimmte Linse bilden die Konstruktion. Jede Lamelle ist dünner als ein menschliches Haar. Kameravorstellung

Die automatische Anpassung öffnet die Blende bei wenig Licht; die Präsentation nennt rund 50 Prozent mehr Lichteinfall. Nachtaufnahmen sollen schneller entstehen. Ein gezeigtes Astrofoto wurde mit f/1,8 aufgenommen. Wird die Blende geschlossen, wächst die Schärfentiefe, was beispielsweise Personen in unterschiedlichen Abständen bei Gruppenfotos hilft. Vier Blendenoptionen lassen sich auch manuell auswählen. Einen vollständigen Wertebereich nennt dieser Teil der Präsentation nicht.
Neue Pro-Bedienelemente machen häufig verwendete Einstellungen direkt zugänglich. Weißabgleich, Histogramm zur Belichtungskontrolle, Blende und Verschlusszeit lassen sich anpassen. Eine längere Verschlusszeit kann Bewegungsunschärfe gestalten, eine kürzere Bewegungen einfrieren. Die Vorführung zeigt außerdem einen sternförmigen Lichtreflex an einem Ohrring, dessen Aussehen durch die Blendenlamellen geprägt wird.

Die manuellen Einstellungen stehen auch für Video bereit. Eine KI-gestützte Fokusverfolgung hält ein Motiv scharf, wenn sich sein Abstand verändert oder es das Bild verlässt und wieder zurückkehrt. Der Kinomodus kann nachträglich auf regulär aufgenommenes Video angewendet werden und unterstützt nun 60 Bilder pro Sekunde; gezeigt wird daraus ein Effekt mit halber Geschwindigkeit. Zeitraffer erhält 4K mit Dolby Vision HDR. Audio Mix verbessert Sprachaufnahmen und unterstützt zusätzlich Musik.
Fotografische Stile bekommen Regler für Textur und Körnung. Damit lassen sich beispielsweise Hautstruktur, Farbe und die Wirkung von Licht und Schatten abstimmen. Die Änderungen können später zurückgenommen oder angepasst werden. Das Event selbst wurde mit dem iPhone 18 Pro aufgenommen; dabei kamen neue Funktionen wie die variable Blende zum Einsatz.
Apple Intelligence, Siri AI und neue Bildbearbeitung
Siri AI verbindet persönliche Informationen aus Apps mit aktuellem Allgemeinwissen und kann Aktionen ausführen. In der Demo sucht Siri Rezepte aus E-Mails und Nachrichten zur geplanten Reise der Mutter heraus und ergänzt fehlende Zutaten auf einer Einkaufsliste. Dazu kann Siri auf Wunsch die aktuelle Kamerasicht einbeziehen. Als Beispiele für App-Aktionen werden WhatsApp-Nachrichten, Audible-Wiedergabe, Outlook-Entwürfe, Notability-Suche und Restaurantempfehlungen in Tripsy genannt. Die Präsentation nennt mehr als 300.000 Apps für die bereits vorhandene Zusammenarbeit mit Siri; der Umfang neuer Funktionen hängt von der jeweiligen App ab. Siri-AI-Demonstration

Die neue Siri-App sammelt Gespräche und synchronisiert sie über iCloud zwischen Apple-Geräten. Sprache und Texteingabe stehen zur Verfügung. Siri ist außerdem in die Kamera-App integriert und kann beispielsweise mehrere erkannte Termine auf einmal zum Kalender hinzufügen. Texte lassen sich an zahlreichen Eingabestellen schreiben und überarbeiten. Als Größenordnung der bisherigen Nutzung nennt Apple mehr als 2,5 Milliarden Siri-Anfragen täglich.
„Expressive Voices“ bieten auswählbare Stimmen sowie Regler für Tempo und Ausdruck. Das neue lokale Modell soll auch das systemweite Diktieren bei Zeichensetzung, Schreibweise und Großschreibung verbessern. Safari bekommt „Notify Me“ zum Überwachen von Webseitenänderungen. Kurzbefehle lassen sich durch Beschreiben erstellen, etwa um Termine und Erinnerungen aus Schul-E-Mails zu übernehmen. Die Telefon-App kann bei einem Geschäftsanruf passende Informationen wie einen Flugbestätigungscode anzeigen.
Image Playground wird für Bilder in unterschiedlichen Stilen überarbeitet. In Fotos soll „Clean Up“ komplexe entfernte Bildbereiche besser auffüllen. „Extend“ erweitert den Bildausschnitt, während „Spatial Reframing“ nachträglich die Perspektive verändert. Solche Bearbeitungen erzeugen oder verändern Bildinhalte; sie sind keine zusätzlichen Details einer unveränderten Aufnahme.
Apple Intelligence startet mit den Betriebssystemversionen dieses Monats in 16 unterstützten Sprachen. Siri AI wird zunächst als englische Beta ausgerollt. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sind für Oktober angekündigt. Deutsch gehört nicht zu dieser ausdrücklich genannten Oktober-Liste. Einige servergestützte Funktionen haben Nutzungslimits; die meisten iCloud+-Tarife sollen höheren Zugriff einschließen. Ein konkreter deutscher Siri-AI-Starttermin lässt sich daraus nicht ableiten.
Apple Reference Image: ein unveränderliches Referenzfoto
Apple Reference Image soll helfen, die Herkunft und ursprüngliche Darstellung eines Fotos nachzuvollziehen. Die Hauptkamera des iPhone 18 Pro signiert dafür Bilddaten bereits bei der Aufnahme auf Pixelebene. Private Cloud Compute entwickelt daraus ein unveränderliches Referenzbild, das in Fotos neben dem normal bearbeitbaren Bild aufbewahrt wird. Die Präsentation vergleicht es mit einem digitalen Negativ. Vorstellung von Apple Reference Image

Zusätzlich kündigt Apple die Unterstützung von SynthID zur Erkennung KI-generierter oder KI-bearbeiteter Bilder an. Für Deutschland entscheidend: Apple Reference Image ist zum angekündigten Start in der EU und in China nicht verfügbar. Dieser Hinweis steht in der eingeblendeten Fußnote der Demonstration. Die beiden Ansätze haben verschiedene Aufgaben: Eine Kennzeichnung von KI-Inhalten und ein Referenzbild einer Kameraaufnahme beantworten unterschiedliche Fragen. Ein authentisches Ausgangsbild sagt zudem für sich genommen noch nichts über die Bedeutung einer aufgenommenen Szene aus.
iOS 27, Dynamic Island und iPhone Handoff
Die überarbeitete Dynamic Island der Pro-iPhones benötigt weniger Platz und kann drei Live-Aktivitäten anzeigen. Im Event sind Flugstatus in Flighty, Navigation in Karten und ein Timer die Beispiele. iOS 27 ergänzt flexiblere Kinderschutzeinstellungen für Inhalte, Kontakte und Nutzungszeiten, anpassbares Liquid Glass und eine verbesserte Suche, etwa in Mail. Für AirDrop werden bis zu 80 Prozent schnellere Übertragungen genannt. iOS 27 im Event

Wechsel zwischen Mobilfunk und WLAN sollen intelligenter erfolgen. „iPhone Handoff“ ermöglicht eine Telefonnummer auf zwei iPhones; aktiv ist sie auf dem gerade verwendeten Gerät. Als Startpartner nennt Apple T-Mobile und die Deutsche Telekom. Verizon und EE sollen bis zum Jahresende folgen, weitere Netzbetreiber später. Für deutsche Käufer ist damit ein konkreter Betreiber genannt; Unterstützung durch sämtliche deutschen Anbieter wurde nicht angekündigt.
Zum Zubehör gehören ein aktualisiertes Clear Case, neue Farben der Tech-Woven- und Silikonhüllen sowie passende Crossbody-Straps. Neu ist ein Wrist Strap für iPhone-Hüllen und AirPods Pro. Das iPhone 18 Pro startet in den USA mit 256 GB bei 1.199 US-Dollar und erhält eine 2-TB-Option. Das Pro Max beginnt bei 1.299 US-Dollar. Im deutschen Apple Store liegen die Einstiegspreise bei 1.449 Euro für das iPhone 18 Pro und 1.599 Euro für das iPhone 18 Pro Max; die dort gelisteten Speicherstufen reichen bis 2.949 beziehungsweise 3.099 Euro. Vorbestellungen starten am Samstag, 12. September; der Verkaufsstart ist am 18. September angekündigt.
Das US-Angebot umfasst außerdem „Apple Upgrade“, ein Leasingprogramm mit zwölf oder 24 Monaten und anschließendem Gerätewechsel. Vorgestellt werden bis zu 1.200 US-Dollar Vorteil bei Inzahlungnahme eines iPhone 14 oder neuer sowie AppleCare One Family mit Anmeldung auf dem iPhone. Diese Angebote sind ausdrücklich US-bezogen und keine bestätigten deutschen Konditionen.
AirPods 5: Geräuschunterdrückung in beiden Varianten
AirPods 5 behalten die offene Bauform ohne Silikonaufsätze. Innen kommen eine neue Akustikarchitektur mit mehreren Öffnungen und die nächste Generation des adaptiven Equalizers zum Einsatz. Sie sollen den Klang an unterschiedliche Ohrformen anpassen. Personalisiertes räumliches Audio gehört ebenso dazu wie aktive Geräuschunterdrückung, kurz ANC. Die Präsentation nennt 50 Prozent mehr Geräuschreduktion als bei der vorherigen Generation. Ein transparenter Modus lässt Stimmen und Umgebungsgeräusche durch; Adaptive Audio regelt zwischen Transparenz und ANC passend zum Umfeld. AirPods 5 im Event

Zusammen mit dem iPhone stehen Siri AI und Live-Übersetzung zur Verfügung. Gezeigt werden eine aus persönlichem Kontext abgerufene Restaurantempfehlung mit Fußgängernavigation und die Übersetzung einer spanischen Unterhaltung. Apple beschreibt außerdem eine überarbeitete Konstruktion gegen Regen, Schweiß und Staub. Eine konkrete Schutzklasse wird in diesem gesprochenen Abschnitt nicht genannt.
Die Variante für 129 US-Dollar erreicht bis zu vier Stunden Hören mit ANC und insgesamt bis zu 20 Stunden mit dem Ladecase. Damit kommt ANC zum bisherigen US-Einstiegspreis der Vorgängergeneration ohne ANC. Die zweite Variante kostet 149 US-Dollar, bietet bis zu fünf Stunden mit ANC und eine Lautstärkeregelung durch Streichen am Stiel. Ihr kabelloses Ladecase unterstützt Qi- und Apple-Watch-Ladegeräte. Der Preis liegt 30 US-Dollar unter der vorherigen entsprechenden Variante. In Deutschland nennt Apple im Store 149 Euro für die AirPods 5 und 169 Euro für die Version mit kabellosem Ladecase.
Beide Ausführungen lassen sich ab dem Eventtag vorbestellen und sollen am 18. September verfügbar sein. Apple hebt hervor, dass aktive Geräuschunterdrückung damit zur gesamten aktuellen AirPods-Produktpalette gehört. Für die Auswahl zwischen den beiden AirPods-5-Ausführungen entscheiden vor allem Lautstärkegeste, zusätzliche Akkustunde und kabelloses Laden.
Apple Watch Series 12 und Ultra 4: neue Gesundheitssensoren
Apple Watch Series 12 und Ultra 4 erhalten das „Health Sensing System“. Die Elektrodenfläche wird für besseren Hautkontakt bei EKG-Aufnahmen vergrößert. Neu angeordnete Photodioden bilden einen Ring zur Lichtaufnahme. Größere, energieeffizientere grüne LEDs sollen die Pulserfassung auch während Bewegung verbessern. Gesundheitssensoren im Event

Die Uhren messen die Herzfrequenz im Hintergrund alle fünf Sekunden, auch unterwegs. Das ist die 60-fache Häufigkeit der bisherigen Messung. Die Herzfrequenzvariabilität, also die Veränderung der Zeitabstände zwischen Herzschlägen, wird bis zu alle fünf Minuten erfasst und damit 24-mal häufiger. Apple berichtet über einen Vergleich mit anderen Wearables und einem EKG-Brustgurt als Referenz bei Hunderten Teilnehmern, unter anderem beim Laufen, Radfahren und Intervalltraining. Die daraus abgeleitete Spitzenplatzierung bei der Genauigkeit ist ein Ergebnis der präsentierten Apple-Studie.
Die Herzfrequenz-App und neue Zifferblatt-Anzeigen nutzen die häufigeren Messwerte. Herzfrequenzvariabilität kommt in die Vitalzeichen-App, sowohl für die Nacht als auch in einer neuen Tagesansicht. „Readiness“ berechnet morgens aus jüngster Aktivität, Vitalwerten und Schlaf einen Wert zur aktuellen Belastbarkeit. Die vier gezeigten Stufen entsprechen Erholen, Tempo herausnehmen, Bereit und Loslegen. Der Wert kann sich tagsüber ändern und erscheint auf der Watch sowie in Fitness auf dem iPhone.
Neue Health-App mit Health Age, Laborwerten und Bewegungstests
Die überarbeitete Health-App ordnet Gesundheitsdaten mit Apple Intelligence ein. Im neuen Insights-Bereich erscheinen Zusammenfassungen etwa zu Schlaf oder einem neuen Höchstwert der maximalen Sauerstoffaufnahme, VO₂max. Vertiefungen behandeln Belastbarkeit, Fitness und Herzgesundheit. Personalisierte Vorschläge sollen sich laufend an Daten anpassen, beispielsweise mit Intervallen beim regelmäßigen Lauftraining. Der angekündigte Start ist später im Jahr, zunächst in US-Englisch. Health-App-Demonstration

„Health Age“ setzt verschiedene Gesundheitswerte zum tatsächlichen Alter in Beziehung. Dazu kombiniert die Funktion unter anderem Schlaf- und Fitnessdaten der Watch mit Biomarkern aus Blutuntersuchungen. Ein Longevity-Bereich stellt Schlaf, Bewegung, Herzgesundheit und weitere Kategorien dar und ordnet Messwerte anhand klinischer Leitlinien ein.
Laborergebnisse können manuell hinzugefügt oder über medizinische Unterlagen synchronisiert werden. In den USA wird ein Laborpaket von Quest mit mehr als 50 Biomarkern für 119 US-Dollar angeboten. Die Ergebnisse werden mit Watch-Daten auf dem iPhone analysiert; ergänzend sind Videos klinischer Fachleute vorgesehen. Für Deutschland wurde dieses Quest-Angebot in der Präsentation nicht zugesagt.
Bewegungs- und Mobilitätstests verbinden iPhone-Kamera und Apple Watch. Gezeigt wird ein VO₂max-Test mit Schritten auf der Stelle zu einem schneller werdenden Takt. Die Kamera erkennt Bewegungen, ein Trainer demonstriert den Ablauf, und Bildschirm- sowie Sprachhinweise begleiten die Durchführung. Ergebnisse erscheinen anschließend und die Tests lassen sich wiederholen, um Veränderungen im Verlauf zu beobachten.
Audio Intelligence: Geräusche erkennen und Gespräche nachlesen
Audio Intelligence umfasst Geräuscherkennung, Live Rewind und Siri Recap. Series 12 und Ultra 4 können beispielsweise Sirenen, Alarme, Türklingeln und Babyweinen erkennen und eine Mitteilung geben. Die Verarbeitung der Geräuscherkennung läuft auf der Uhr und funktioniert auch ohne mitgeführtes iPhone. Apple stellt den Nutzen insbesondere für gehörlose und schwerhörige Menschen heraus. Audio Intelligence im Event

Live Rewind macht die vergangenen 15 Sekunden als Text zugänglich. Ein doppelter Druck auf die Digital Crown löst die Transkription aus. Anschließend lassen sich Fragen an Siri stellen oder der Text in der Siri-App speichern. Die Demo nutzt eine schnell vorgelesene Speisekarte. Siri Recap erstellt dagegen Überschrift, Zusammenfassung und Stichpunkte zu Gesprächen, etwa einer Besprechung oder einem Eltern-Lehrer-Termin.
Siri Recap lässt sich dauerhaft, nach einem Zeitplan oder im Kontrollzentrum ein- und ausschalten. Für die Audio-Intelligence-Funktionen beschreibt Apple eine Verarbeitung ohne angelegte oder gespeicherte Tonaufnahmen. Ein geschützter Audiopuffer verarbeitet Rohdaten; diese sollen auch für Apple unzugänglich sein. Sprecher werden nicht identifiziert oder zugeordnet. Gespeicherte Live-Rewind-Texte und Siri-Recaps werden bei der iCloud-Synchronisierung Ende-zu-Ende verschlüsselt. Diese Zusagen betreffen den technischen Datenumgang; sie ersetzen keine Absprache mit Gesprächspartnern.
Ein neues modulares Siri-Zifferblatt zeigt das aktuelle Smart-Stack-Widget und führt zu Gesprächen und Recaps. Auch Shazam wird im Zusammenhang mit dem Erkennen von Musik genannt. Live Rewind und Siri Recap benötigen Siri AI und sind für später im Jahr als englische Beta angekündigt. Weitere Sprachen sollen folgen. Ein deutscher Termin wurde nicht genannt.
Watch-Gehäuse, S11 und Akkulaufzeiten
Der S11-Chip enthält einen sparsamen, dauerhaft aktiven Prozessor mit einem abgesicherten Bereich für den Audiopuffer. CPU, GPU und Neural Engine sind vom A20 Pro abgeleitet. Damit verbindet Apple die neue Audioverarbeitung mit der Energieversorgung einer Armbanduhr. S11, Materialien und Laufzeiten

Die Series 12 kommt in Aluminium in Space Gray, Black, Light Gold und Dark Bronze; das Aluminium ist vollständig recycelt. Ceramic Shield 2 schützt das Frontglas dieser Varianten. Die Präsentation nennt 60 Prozent höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber dem bisherigen Ion-X-Glas. Die Titanvarianten in Radiant Gold und Natural verwenden ebenfalls vollständig recyceltes Titan. Hinzu kommen Keramikgehäuse in Pearl White und Night Blue. Neue Armbandfarben umfassen Nike-Modelle; Hermès ergänzt Radiant Gold Titanium.
Die Series 12 erreicht bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit. Die Ultra 4 kombiniert einen größeren Akku mit dem S11 und dem neuen Sensorsystem für mehr als zwei Tage Laufzeit. Beim Training mit vollständiger GPS- und Herzfrequenzerfassung sind bis zu 18 Stunden angekündigt. Der neue „Max Extended Workout“-Modus reicht bis zu 45 Stunden. Das sind unterschiedliche Betriebsarten; die längste Angabe beschreibt nicht die volle GPS- und Pulserfassung des 18-Stunden-Modus.
Ultra 4 wird in Black und Natural Titanium angeboten, ergänzt um neue Armbandfarben und ein Titanarmband von Hermès. Die US-Einstiegspreise bleiben bei 399 US-Dollar für Series 12 und 799 US-Dollar für Ultra 4. Für Deutschland nennt Apple im Newsroom 449 Euro für die Apple Watch Series 12 und 899 Euro für die Apple Watch Ultra 4, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Vorbestellungen beginnen am Eventtag, die Verfügbarkeit am 18. September. Ein Werbefilm verbindet anschließend Pulserfassung, Erholung, Geräuscherkennung und Hilfe nach einem Fahrradunfall.
iPhone Duo: Apples faltbares iPhone
Das iPhone Duo wird als „One more thing“ vorgestellt. Zusammengeklappt orientiert sich seine Form an einem Reisepass; geöffnet entsteht ein Bildschirm für Inhalte im Hoch- und Querformat. Zwei gerundete Ecken prägen die asymmetrische Gestaltung. Innen- und Außendisplay haben das gleiche Seitenverhältnis, damit Inhalte beim Öffnen und Schließen möglichst konsistent bleiben. Enthüllung des iPhone Duo

Das innere Super-Retina-XDR-Display misst 7,6 Zoll. Seine Fläche ist 50 Prozent größer als beim iPhone 18 Pro Max und 80 Prozent größer als beim iPhone 18 Pro. Das 5,4-Zoll-Außendisplay bietet 90 Prozent der Bildschirmfläche des Pro. Entscheidend ist hier die Fläche: Aus einer kleineren Diagonale allein lässt sich bei unterschiedlichen Seitenverhältnissen die nutzbare Größe nicht zuverlässig vergleichen.
Später im Jahr soll der Apple Pencil mit USB-C auf beiden Displays zum Schreiben, Skizzieren und Markieren funktionieren. Touch ID sitzt in der Seitentaste, unterstützt mehrere hinterlegte Finger und arbeitet bei geöffnetem oder geschlossenem Gerät. Zusätzlich ist das Entsperren über die Apple Watch vorgesehen. Lautsprecher oben und unten liefern räumliches Audio im Hoch- und Querformat. Die beiden Farben heißen Star White und Night Sky.

Der polierte Rahmen besteht aus Titan der Güteklasse 5. Verstärkungsrippen stabilisieren die innere Struktur. Einlagen aus Keramikfasern verstärken die Antennenunterbrechungen; für dieses Material nennt Apple die dreifache Festigkeit von Grade-5-Titan. Die dreifache Festigkeit bezieht sich auf die Keramikfasereinlagen. Rückseitig kommt Ceramic Shield zum Einsatz, außen Ceramic Shield 2. Die Schutzklasse ist IP68.
Die FaceTime-Kamera sitzt erstmals hinter dem Display und soll bis zur Nutzung verborgen bleiben. Das Scharnier stützt die Displaymitte beim Öffnen. Ein variabler Widerstand steuert die Bewegung, Magnete halten das Gerät geschlossen. Wichtige Komponenten sind im Kameraplateau untergebracht, um Raum für den Akku zu schaffen. Apple bezeichnet das geöffnete Duo als sein bisher dünnstes iPhone.
iOS 27 auf dem Duo: zwei Apps und neue Aufstellpositionen
iOS 27 verschiebt zentrale Bedienelemente auf dem Duo an die Seite. Eine minimalistische Sperrbildschirmansicht gibt Hintergrundfotos mehr Raum. Der Homescreen erhält ein vertikales Dock, die Statusinformationen rücken kompakter in eine Ecke. Beim Öffnen wächst der Inhalt zum Innendisplay, während Bedienelemente an vertrauter Stelle bleiben. Möglich sind zwei Homescreen-Seiten zugleich sowie Posteingang und Nachricht nebeneinander. Duo-Bedienung und Multitasking

Split View zeigt zwei Apps parallel oder zwei Fenster derselben App, beispielsweise zwei Safari-Seiten zum Vergleichen. Apps lassen sich austauschen und die Seiten wechseln. Ein Tipp auf die Trennlinie speichert ein App-Paar für später. Im Hochformat kann ein Video oben angeheftet werden, während darunter Platz für eine zweite App bleibt.
Sensoren in beiden Gerätehälften erfassen Winkel und Ausrichtung. Das Duo kann ohne Ständer aufgestellt werden; je nach Position erscheint das Video außen oder oben mit Bedienung auf der unteren Hälfte. Die Audiowiedergabe wird an veränderte Lautsprecherabstände angepasst. Teilweise gefaltet verschiebt iOS Inhalte aus der schwerer bedienbaren Falzzone.
StandBy funktioniert aufgestellt auch ohne Laden. Wetter-, Kalender- und Musikanzeigen sowie Mitteilungen sind vorgesehen. Am Bett kann ein sanftes Leuchten passend zum Wecker einschalten. Entwickler bekommen neue und aktualisierte Schnittstellen: Zoom zeigt geteilte Inhalte und Gesprächsteilnehmer, Slack mehr vom Arbeitsbereich, Detail verwendet lokale KI über das neue Core-AI-Framework, und Netflix wechselt von Clips außen zur Wiedergabe auf dem Innendisplay.
Duo-Display und Scharnier: Nanotextur gegen Reflexionen
Das innere Falt-Display erhält eine eigens entwickelte Nanotextur. Die matte Oberfläche soll Reflexionen reduzieren und die Falte weniger sichtbar und spürbar machen. Die Mikrostruktur entsteht durch maskenlose Laserlithografie, bei der die einzelnen Strukturen punktweise geschrieben werden. Damit adressiert Apple die bei Falt-Displays kritischen Themen Spiegelungen, Kunststoffgefühl, Kratzer und Druckstellen. Displayaufbau im Event

Die Deckschicht besteht aus einem angepassten Polymer mit bis zu 40 Prozent höherer Steifigkeit als den im Vergleich herangezogenen Branchenmaterialien. Eine Beschichtung schützt gegen Kratzer. Über und unter dem OLED-Panel liegen Glasschichten. Viskoelastische Klebstoffe erlauben, dass sich die Schichten beim Falten gegeneinander bewegen. Eine Titanplatte bildet die unterste Lage.
Mehr als 100 Präzisionsteile bilden das Scharnier. Kohlefaserplatten stützen den Bildschirm. Bei der Fertigung ordnen KI-Algorithmen Scharniere passenden Gehäusen zu. Ein konfokaler Laser vermisst jede Einheit; anschließend werden bis zu 25 Mikroschichten eines speziellen Photopolymers aufgebracht, um verbleibende Unebenheiten auszugleichen. Wie sich diese Konstruktion nach langjähriger Nutzung verhält, lässt sich aus der Herstellungsdemonstration noch nicht beurteilen.
iPhone Duo: A20 Pro, C2-Modem und zwei Akkus
Auch im iPhone Duo arbeitet der A20 Pro. Seine neue Display-Engine steuert beide Bildschirme und gleicht die abweichende Pixelstruktur im Bereich der Kamera unter dem Display aus. Der direkte thermische Kontakt des Chips und eine Dampfkammer sollen lokale KI und Spiele unter längerer Last unterstützen. Die genannte Dauerleistung liegt bis zu 35 Prozent über dem iPhone 17 Pro. Duo-Chip, Mobilfunk und Akku

Das C2-Modem überarbeitet Basisband, Sende- und Empfangseinheiten, Stromverwaltung, Firmware und Software. KI-Algorithmen sollen bei schwachem Empfang schneller wieder eine Verbindung herstellen. Gegenüber C1X nennt Apple bis zu 50 Prozent schnellere Uploads bei 15 Prozent niedrigerem Energieverbrauch. 5G-mmWave wird in den USA unterstützt.
Das iPhone Duo verwendet weltweit ausschließlich eSIM. In jeder Gerätehälfte sitzt ein Akku; spezielle Elektronik und Algorithmen steuern Laden, Entladen und den Ausgleich zwischen beiden. Für Videowiedergabe werden bis zu 31 Stunden auf dem Innendisplay und 44 Stunden auf dem Außendisplay genannt. Beim neuen Nutzungstest mit gleicher Nutzung beider Bildschirme sind es bis zu 24 Stunden pro Ladung.
Schnellladen soll etwa 50 Prozent in 20 Minuten ermöglichen. Fünf Minuten Laden reichen für bis zu fünf Stunden Videowiedergabe auf dem Außendisplay. Wer das Duo vor allem geöffnet nutzt, sollte deshalb die 31-Stunden-Videoangabe heranziehen und nicht den höheren Außenbildschirmwert.
Duo-Kameras: Vorschau außen und automatische Gruppenfotos
Die Fusion-Hauptkamera des iPhone Duo nimmt Fotos mit 48 Megapixeln auf. Die Demonstration zeigt einen Sprung ohne Auslöseverzögerung, eine zweifache Teleansicht in optischer Qualität und Aufnahmen bei wenig Licht mit Sensor-Shift-Bildstabilisierung. „Optische Qualität“ bezeichnet hier die gezeigte zweifache Vergrößerung; eine separate Telekamera wird für das Duo nicht vorgestellt. Video unterstützt 4K mit 120 Bildern pro Sekunde, Zeitraffer 4K Dolby Vision HDR. Die 48-Megapixel-Fusion-Ultraweitwinkelkamera entspricht der im iPhone 18 Pro. Duo-Kameras im Event

Die aktualisierten Fotografischen Stile mit Textur und Körnung stehen ebenfalls bereit, darunter eine Filmtextur für einen analogen Bildeindruck. Die äußere Center-Stage-Frontkamera erlaubt Hoch- und Querformat-Selfies ohne Drehen des Telefons. Die Kamera hinter dem Innendisplay dient FaceTime-Anrufen bei geöffnetem oder aufgestelltem Duo. „Dual Capture“ teilt gleichzeitig die vordere und hintere Kamerasicht. „Duo FaceTime“ lässt eine weitere Person am Außendisplay am Gespräch teilnehmen.
Selfies mit den rückseitigen Kameras lassen sich außen kontrollieren. „Duo Preview“ zeigt der fotografierten Person ihr Bild auf dem Außendisplay. „Kid Cue“ spielt Animationen ab, um Kinder zur Kamera schauen zu lassen. „Smart Take“ analysiert die Szene lokal und löst aus, sobald alle für das Gruppenfoto bereitstehen. Dazu kann das Duo selbstständig aufgestellt werden; die fotografierende Person muss keinen Selbstauslöser überholen.
Als Zubehör werden ein iPhone Duo Folio mit einklappbarer Stütze und eine zweiteilige Hülle für beide Gerätehälften vorgestellt. Der US-Einstiegspreis beträgt 1.999 US-Dollar; die Speicheroptionen reichen von 256 GB bis 2 TB. Im deutschen Apple Store kostet das Duo 2.299 Euro mit 256 GB, 2.549 Euro mit 512 GB, 3.049 Euro mit 1 TB und 3.799 Euro mit 2 TB. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, der Verkaufsstart ist am 23. Oktober. Das Duo erscheint damit später als die im September startenden Pro-iPhones, AirPods und Watches.
Termine, Preise und die wichtigsten Grenzen für Deutschland
Die September-Produkte starten am 18. September 2026, das iPhone Duo am 23. Oktober. Apple nennt für Deutschland die folgenden Endpreise inklusive Mehrwertsteuer. Die Pro-iPhones und das Duo werden nach Speicherstufe teurer; bei den Watches hängt der konkrete Preis von Gehäuse und Armband ab. Die im Event genannten US-Preise bleiben zum Vergleich separat aufgeführt. US-Preise und Duo-Termin im Originalvideo

| Ankündigung | Vorbestellung | Angekündigter Verkaufsstart | US-Einstiegspreis | Deutschland, Apple Store inkl. MwSt. |
|---|---|---|---|---|
| iPhone 18 Pro | 12. September 2026 | 18. September 2026 | 1.199 US-Dollar, 256 GB | 1.449 € (256 GB), 1.699 € (512 GB), 2.199 € (1 TB), 2.949 € (2 TB) |
| iPhone 18 Pro Max | 12. September 2026 | 18. September 2026 | 1.299 US-Dollar | 1.599 € (256 GB), 1.849 € (512 GB), 2.349 € (1 TB), 3.099 € (2 TB) |
| AirPods 5 | 9. September 2026 | 18. September 2026 | 129 US-Dollar | 149 € |
| AirPods 5 mit kabellosem Case | 9. September 2026 | 18. September 2026 | 149 US-Dollar | 169 € |
| Apple Watch Series 12 | 9. September 2026 | 18. September 2026 | 399 US-Dollar | ab 449 € |
| Apple Watch Ultra 4 | 9. September 2026 | 18. September 2026 | 799 US-Dollar | ab 899 € |
| iPhone Duo | 16. Oktober 2026 | 23. Oktober 2026 | 1.999 US-Dollar, 256 GB | 2.299 € (256 GB), 2.549 € (512 GB), 3.049 € (1 TB), 3.799 € (2 TB) |
Für Deutschland sind vier Einschränkungen besonders relevant. Apple Reference Image ist in der EU nicht verfügbar. Siri AI beginnt als englische Beta; Deutsch wird in der Oktober-Erweiterung nicht genannt. Live Rewind, Siri Recap und die neue Health-App starten ebenfalls zunächst auf Englisch. Die Quest-Laboruntersuchung, Apple Upgrade und AppleCare One Family werden als US-Angebote vorgestellt. Bei iPhone Handoff ist die Deutsche Telekom ausdrücklich als Startpartner genannt.
Der Schlussfilm führt das Faltformat und seine unterschiedlichen Nutzungspositionen noch einmal vor. Anschließend fasst Apple iPhone Duo, die Pro-iPhones, AirPods und Watch als miteinander verbundene Produktfamilie zusammen und beendet die Keynote. Weitere neue Produktreihen wurden in dieser Übertragung nicht vorgestellt.
FAQ
Die folgenden Antworten bündeln die im Event geklärten Fragen zu Verfügbarkeit, Ausstattung und regionalen Grenzen. Die vollständige Übertragung bleibt über den eingebundenen Player und die Abschnittslinks erreichbar.

Welche Produkte wurden beim Apple Event am 9. September 2026 vorgestellt?
Vorgestellt wurden iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Duo, zwei Varianten der AirPods 5, Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4. Dazu kommen Softwarefunktionen in iOS 27, Siri AI und der Health-App sowie neue Hüllen und Armbänder.
Wann erscheint das iPhone Duo?
Die Vorbestellung beginnt am 16. Oktober 2026. Als Verkaufsstart nennt Apple den 23. Oktober. In Deutschland startet das Duo mit 256 GB bei 2.299 Euro; die Reihe reicht bis 2 TB.
Hat das iPhone Duo Face ID oder Touch ID?
Apple zeigt Touch ID in der Seitentaste. Mehrere Finger können hinterlegt werden. Auch das Entsperren über eine Apple Watch ist vorgesehen. Das Duo verwendet weltweit ausschließlich eSIM.
Funktioniert der Apple Pencil mit dem iPhone Duo?
Apple-Pencil-Unterstützung ist für später im Jahr auf beiden Displays angekündigt. Genannt wird ausdrücklich der Apple Pencil mit USB-C. Eine Freigabe für sämtliche Pencil-Modelle enthält diese Ankündigung nicht.
Ist Siri AI direkt auf Deutsch verfügbar?
Siri AI startet als englische Beta. Für Oktober nennt Apple Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Ein deutscher Termin wurde in der Keynote nicht genannt. Die 16 unterstützten Sprachen von Apple Intelligence beschreiben einen anderen Funktionsumfang als die anfängliche Siri-AI-Beta.
Ist Apple Reference Image in Deutschland verfügbar?
Nein. Die Einblendung im Event schließt die EU und China aus. Die vorgestellte Funktion zur signierten Referenzaufnahme ist deshalb keine zum Start nutzbare Kaufbegründung für Deutschland.
Worin unterscheiden sich die beiden AirPods-5-Varianten?
Beide haben ANC und eine offene Passform ohne Silikonaufsätze. Die 149-Dollar-Ausführung ergänzt Lautstärkeregelung per Streichgeste, kabelloses Laden über Qi- und Apple-Watch-Ladegeräte sowie bis zu fünf statt vier Stunden Hören mit ANC. Die günstigere Variante kostet in den USA 129 US-Dollar.
Welche Apple Watch erhält die neuen Audiofunktionen?
Series 12 und Ultra 4 erhalten das neue S11-System für Audio Intelligence. Live Rewind und Siri Recap benötigen zusätzlich Siri AI und sind später im Jahr zunächst als englische Beta angekündigt. Geräuscherkennung ist eine eigene Funktion und läuft auch ohne mitgeführtes iPhone auf der Watch.
Quellen
- [1]Apple Event – 9. September 2026: vollständige Keynote - Apple, 9. September 2026
- [2]Apple-Video: Introducing the new iPhone Duo - Apple, 9. September 2026
- [3]Offizielle Apple-Eventseite - Apple, 9. September 2026
- [4]Apple Store Deutschland – iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max - Apple, 9. September 2026
- [5]Apple Store Deutschland – iPhone Duo - Apple, 9. September 2026
- [6]Apple Store Bildung Deutschland – iPhone Duo - Apple, 9. September 2026
- [7]Apple Store Deutschland – AirPods 5 - Apple, 9. September 2026
- [8]Apple Newsroom Deutschland – Apple Watch Series 12 - Apple, 9. September 2026
- [9]Apple Newsroom Deutschland – Apple Watch Ultra 4 - Apple, 9. September 2026
- [10]Apple Newsroom Deutschland – iPhone Duo - Apple, 9. September 2026
- [11]Apple Newsroom – iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max - Apple, 9. September 2026
- [12]Apple Newsroom Deutschland – AirPods 5 - Apple, 9. September 2026