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Xiaomi 17 Ultra

Aktualisiert 01.10.20266 Quellen
Xiaomi 17 Ultra
Kurzfazit

Wir empfehlen das Xiaomi 17 Ultra für Porträts und Reisefotos mit wechselnden Teleausschnitten. Der optische Zoom reicht von 75 bis 100 mm. Das 77,6 mm breite Smartphone braucht Platz in der Hand; ein Netzteil fehlt im Grundpaket.

50-MP-Hauptkamera mit 1-Zoll-Sensor und 23 mm äquivalenter Brennweite200-MP-Telekamera mit mechanischem optischem Zoom von 75 bis 100 mm50-MP-Ultraweitwinkel mit 14 mm äquivalenter Brennweite6,9-Zoll-OLED mit 2608 × 1200 Pixeln und 1–120 Hz16 GB RAM; 512 GB oder 1 TB Speicher ohne microSD-Erweiterung6000 mAh; bis zu 90 W kabelgebunden und 50 W kabellos162,9 × 77,6 × 8,29 mm; 219 g in Starlit GreenEU-Modell 2512BPNDAG; HyperOS 3 und IP68

Vorteile

  • Mechanischer Telezoom verändert den Bildausschnitt zwischen 75 und 100 mm
  • Haupt- und Telekamera bieten optische Bildstabilisierung
  • 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und Log-Aufnahme für Videobearbeitung
  • USB 3.2 Gen 2 für die Verbindung mit passender Übertragungstechnik

Nachteile

  • Netzteil und kabelloses Ladegerät fehlen im Grundpaket
  • Speicher lässt sich nicht mit einer microSD-Karte erweitern
  • 77,6 mm breites Gehäuse und 219 g Gewicht in der grünen Ausführung

Anbieter

Empfohlener Anbieter
cyberport DE
1-3 Werktage6.99 EUR
1.21500€
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Für wen lohnt sich der Telezoom?

Das Xiaomi 17 Ultra ist ein Kamera-Smartphone für Menschen, die häufig Porträts, Straßenszenen und Details in mittlerer Entfernung fotografieren. Seine Telekamera verändert die optische Brennweite mechanisch zwischen 75–100 mm. Du kannst innerhalb dieses Bereichs den Ausschnitt enger wählen, ohne dafür erst einen digitalen Ausschnitt zu vergrößern. Bei einem Porträt hilft das, wenn dein Standort feststeht und du den Abstand zur Person nicht verändern möchtest.

Wir empfehlen das Ultra, wenn du diesen Brennweitenbereich regelmäßig nutzt und ein großes Smartphone tragen möchtest. Das kleinere Xiaomi 17 bietet ein separates 60-mm-Teleobjektiv und wiegt 191 g. Das Ultra in Grün wiegt 219 g und ist 77,6 mm breit. Der Kameraausbau kostet damit auch Platz und Gewicht. Im Kameravergleich stehen weitere Modelle für unterschiedliche Aufnahme- und Bearbeitungsabläufe.

Drei Kameras mit unterschiedlichen Aufgaben

Die 50-Megapixel-Hauptkamera besitzt einen 1-Zoll-Sensor, 23 mm äquivalente Brennweite und eine Blende von f/1,67. Sie eignet sich als Ausgangspunkt für Alltagsszenen, Gruppen und Innenräume. Der Begriff „1 Zoll“ bezeichnet die Sensorgrößenklasse; daraus folgt keine Bildschirmdiagonale und auch keine Garantie für ein gelungenes Nachtfoto. Bewegte Menschen brauchen weiterhin eine ausreichend kurze Belichtungszeit.

Das 200-Megapixel-Teleobjektiv deckt 75 bis 100 mm ab und hat eine Blende von f/2,39 bis f/2,96. Haupt- und Telekamera besitzen optische Bildstabilisierung. Sie kann Verwackeln durch die Hand verringern. Die Bewegung eines Kindes oder Haustiers wird dadurch nicht eingefroren. Die 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit 14 mm äquivalenter Brennweite hilft bei Landschaften und engen Räumen. Bei Gesichtern nahe am Bildrand solltest du die Perspektive bewusst wählen.

Die Anzeige reicht bis zu 120-fachem Digitalzoom. Dieser Wert beschreibt keinen entsprechenden mechanischen Zoombereich. Für den Kauf zählt, wie oft du tatsächlich zwischen Hauptkamera und Tele wechselst. Die hohen Auflösungen lassen außerdem unterschiedliche Dateiformate und Ausschnitte zu; 200 Megapixel allein bestimmen weder die Farbwiedergabe noch die Qualität bewegter Motive.

Videoformate und Speicher zusammen planen

Dolby-Vision- und Log-Aufnahmen sind mit bis zu 4K und 120 Bildern pro Sekunde möglich. Haupt- und Telekamera unterstützen 4K/120. Übertrage diese Möglichkeit nicht pauschal auf jede Kamera und jeden Aufnahmemodus. Log ist für die spätere Farbkorrektur gedacht. Wer seine Clips ohne Bearbeitung verschickt, kann einen direkt nutzbaren Videomodus wählen und sich diesen zusätzlichen Arbeitsschritt sparen.

Das Smartphone hat 16 GB Arbeitsspeicher und wird mit 512 GB oder 1 TB internem Speicher angeboten. Eine microSD-Erweiterung fehlt. Bei vielen längeren Videos lohnt sich vor dem Kauf eine Rechnung mit deinen üblichen Clipgrößen. Betriebssystem, Apps und bereits gespeicherte Bilder belegen ebenfalls Platz. Sichere wichtige Aufnahmen zusätzlich auf einem zweiten Speicherort.

USB 3.2 Gen 2 unterstützt die kabelgebundene Verbindung. Für eine schnelle Sicherung müssen auch Kabel, Computeranschluss und Speichermedium zum Übertragungsstandard passen. Die Form des USB-C-Steckers allein sagt noch nichts über die Geschwindigkeit eines Kabels aus.

Größe, Display und Ladezubehör

Das 6,9-Zoll-OLED hat 2608 × 1200 Pixel und passt seine Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz an. Es bietet viel Fläche für Ausschnitte und Videovorschauen. Prüfe die 77,6 mm Gehäusebreite zusammen mit einer Hülle in deiner Hand und Tasche. Die angegebene Dicke von 8,29 mm beschreibt das Gehäuse; das Kameramodul braucht zusätzlichen Platz.

Der Akku der deutschen Ausführung hat 6000 mAh. Kabelgebunden sind bis zu 90 W, kabellos bis zu 50 W vorgesehen. Eine feste Laufzeit für einen Fototag lässt sich daraus nicht ableiten: Bildschirm, Mobilfunk, Videoformat und Umgebungstemperatur verändern den Verbrauch. Ein Netzteil gehört nicht zum Grundpaket. Für die maximale Ladeleistung müssen Netzteil und Kabel die erforderlichen Ladeprofile unterstützen. Das kabellose Ladegerät wird ebenfalls separat gekauft. Lieferumfang

Fotogriff und EU-Ausführung unterscheiden

Das optionale Photography Kit Pro ergänzt Auslöser, Einstellrad und einen 2000-mAh-Akku im Griff. Es gehört nicht automatisch zu einem Smartphone-Angebot. Mit angebrachtem Griff gilt für die Kombination IP54. Den IP68-Wert des Telefons solltest du deshalb nicht auf das ganze Zubehörpaket übertragen. Der Griff lohnt sich vor allem, wenn du seine Bedienelemente häufig nutzt und das zusätzliche Volumen mitnehmen möchtest.

Die hier betrachtete EU-Ausführung trägt den Modellcode 2512BPNDAG. Beim Angebot sind zusätzlich Farbe, Speicher und Lieferumfang zu prüfen. Die grüne 512-GB-Ausführung hat die EAN 6932554483630. Angebote mit anderer Region oder einem nachträglich aufgespielten Betriebssystem sind damit nicht gleichgesetzt. Für eSIM ist außerdem die Unterstützung deines Mobilfunkanbieters erforderlich.

Updates und spätere Reparatur

HyperOS 3 basiert bei diesem Modell auf Android 16. Sicherheitsupdates sind bis Februar 2032 in einem Abstand von 90 Tagen vorgesehen. Geplant sind außerdem die Android-Versionen 17 bis 21. Berücksichtige das Enddatum, wenn du das Smartphone über mehrere Jahre nutzen möchtest.

Für das Xiaomi 17 Ultra stehen Reparaturunterlagen und Ersatzteile zur Verfügung. Der Akku ist dennoch kein ohne Werkzeug wechselbarer Steckakku. Bei einer Reparatur zählen Arbeitskosten, Ersatzteil und notwendige Kalibrierung zusammen. Wenn du das Smartphone mehrere Jahre nutzen möchtest, plane auch eine Datensicherung vor einer Reparatur ein.

Unsere Empfehlung

Das Xiaomi 17 Ultra lohnt sich für regelmäßige Teleaufnahmen im Bereich von 75 bis 100 mm und für Videos, die anschließend bearbeitet werden. Vor dem Kauf sollten drei Punkte passen: das große Gehäuse, die gewählte Speichergröße und vorhandenes Ladezubehör. Wer diese Kamerafunktionen selten verwendet, kann mit einem kleineren Modell Gewicht und Anschaffungskosten sparen. Der mechanische Telezoom ist der konkrete Grund für das Ultra.

Quellen

  1. [1]
    Kamera - Xiaomi, 01.10.2026
  2. [2]
    Ausstattung - Xiaomi, 01.10.2026
  3. [3]
    Anschlüsse - Xiaomi, 01.10.2026
  4. [4]
    Updates - Xiaomi, 01.10.2026
  5. [5]
    Fotogriff - Xiaomi, 01.10.2026
  6. [6]
    Reparatur - Xiaomi, 01.10.2026

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