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Vivo X300 Pro

Aktualisiert 03.10.20264 Quellen
Vivo X300 Pro
Kurzfazit

Wir empfehlen das X300 Pro für Porträts, entfernte Motive und anspruchsvolle Videos. Sein 200-MP-Teleobjektiv überzeugt besonders bei Tageslicht; die große Kameraeinheit, 226 g Gewicht und das fehlende Netzteil im Standardpaket gehören zur Kaufentscheidung.

EU-Modell V2514; Phantom Schwarz, 16/512 GB; EAN 69322045118816,78-Zoll-OLED, 2.800 × 1.260 Pixel, bis 120 Hz200-MP-Telekamera, 50-MP-Haupt- und UltraweitwinkelkameraMediaTek Dimensity 9500; 16 GB physischer RAM, 512 GB Speicher5.440 mAh typische Akkukapazität der EU-VersionBis 90 W kabelgebunden und 40 W drahtlos laden161,98 × 75,48 × 7,99 mm; 226 g

Vorteile

  • 200-MP-Telekamera mit optischer Stabilisierung für Porträts und entfernte Motive
  • 4K-Video mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde in unterstützten Modi
  • 512 GB Speicher für große Foto- und Videodateien
  • Helles OLED mit variabler Bildwiederholrate bis 120 Hz

Nachteile

  • Großes Gehäuse mit 226 g Gewicht und hervorstehender Kameraeinheit
  • Kein Netzteil im regulären EU-Lieferumfang
  • Speicher nicht per microSD erweiterbar
  • Displayflimmern bei niedriger Helligkeit

Anbieter

Empfohlener Anbieter
vivo Official Store
1.19900€
Schwarze EU-Version ansehen

Für Porträts und entfernte Motive

Das Vivo X300 Pro empfehlen wir, wenn du häufig Porträts, Bühnenszenen oder Details in der Ferne fotografierst. Sein stabilisiertes 200-MP-Teleobjektiv ist dafür der wichtigste Kaufgrund. Die 512 GB Speicher helfen bei umfangreichen Foto- und Videoaufnahmen. Für jemanden, der hauptsächlich Nachrichten liest und gelegentlich ein Foto macht, rechtfertigt die Kameraausstattung den Aufpreis kaum.

Wir betrachten hier die europäische Ausführung in Phantom Schwarz mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher, EAN 6932204511881. Ihr Akku hat typisch 5.440 mAh. Regionale Ausführungen mit 6.510 mAh unterscheiden sich davon. Auch Ladegerät, Mobilfunkunterstützung und Garantie sollten zum Verkaufsland passen.

Im aktuellen Angebot kostet die schwarze EU-Version 1.199 Euro; der Shop nennt kostenlosen Versand ab 80 Euro. Im Standardpaket liegen Smartphone, USB-Kabel, SIM-Werkzeug, Hülle und Schutzfolie. Ein Netzteil gehört nicht dazu. Ein separat auswählbares Gratiszubehör im Shop ist ein zeitabhängiges Angebot und kein fester Bestandteil jeder Verpackung.

Telekamera: gute Details brauchen Licht

Die Telekamera nutzt einen 200-MP-Sensor und optische Stabilisierung. Ihre Brennweite von ungefähr 85 mm im Kleinbildvergleich eignet sich für Porträts mit etwas Abstand: Du musst dem Gesicht nicht mit dem Smartphone nahekommen. Auch Gebäudedetails lassen sich damit enger aufnehmen als mit der Hauptkamera.

Im Kameratest bringt der optionale ZEISS-Telekonverter bei Tageslicht zusätzliche Details. Bei wenig Licht braucht die Kombination einen ruhigen Halt; das Zubehör verändert außerdem Gewicht und Balance. Wir würden es für wiederkehrende entfernte Motive kaufen, etwa Tiere oder Sport. Für gelegentliche Urlaubsfotos genügt oft das eingebaute Teleobjektiv. Konverter, passende Hülle und Halterung müssen zum konkreten Zubehörpaket gehören.

Der 200-MP-Modus erzeugt große Dateien. Für bewegte Menschen bevorzugen wir eine kurze Belichtungszeit und sicheren Fokus gegenüber maximaler Auflösung. Verwacklung lässt sich durch mehr Pixel nicht beheben. Für normale Bilder ist die Standardauflösung meist praktischer.

Haupt- und Ultraweitwinkelkamera bieten jeweils 50 MP. Die Hauptkamera ist unsere erste Wahl für Innenräume und wenig Licht. Der Ultraweitwinkel hilft bei Gruppen und engen Räumen, zeigt bei schwachem Licht aber weniger feine Details. Die 50-MP-Frontkamera besitzt Autofokus.

Video: Bildrate und Bearbeitung vorher wählen

Das X300 Pro unterstützt 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde in den dafür vorgesehenen Kameramodi. Das ist nützlich für Bewegungen, die später langsamer abgespielt werden sollen. Prüfe vor einer wichtigen Aufnahme die Kombination aus Objektiv, Stabilisierung und Bildrate; nicht jede Funktion steht in jedem Modus gemeinsam bereit.

Dolby Vision erleichtert die HDR-Wiedergabe auf passenden Geräten. Log-Aufnahmen bieten mehr Spielraum für die spätere Farbbearbeitung und verlangen zusätzliche Arbeit. Wir empfehlen, zunächst ein bevorzugtes Farbprofil festzulegen. Häufige Profilwechsel lassen Aufnahmen derselben Szene unterschiedlich aussehen. Beim Raw-Lighting-Modus kann der geringere HDR-Eingriff helle Bildteile stärker ausbrennen; bei Gegenlicht hilft eine Probeaufnahme.

Display: hell, aber nicht flimmerfrei

Das 6,78-Zoll-OLED zeigt 2.800 × 1.260 Pixel und passt seine Bildwiederholrate bis 120 Hz an. Die gemessene Helligkeit im ganzflächigen Schachbretttest beträgt 2.145 cd/m². Das reicht für helle Umgebungen; Spiegelungen verschwinden dadurch nicht. Die beworbene lokale Spitze von 4.500 Nits ist keine dauerhafte Helligkeit des gesamten Displays.

Bei der Flimmermessung zeigen sich 360 Hz als Grundfrequenz und zusätzlich ungefähr 2.083 Hz bei minimaler Helligkeit. Wenn dich Bildschirmflimmern stört, probiere das Gerät bei niedriger Helligkeit aus. Eine zusätzliche hohe Dimmfrequenz garantiert keine Beschwerdefreiheit.

Akkulaufzeit: 15 Stunden 20 Minuten im LTE-Test

Im LTE-Dauertest erreicht das Smartphone 15 Stunden 20 Minuten. Das Display bleibt dabei im Querformat mit 200 cd/m² und 60 Hz eingeschaltet; eine Webseite mit Video wird alle drei Minuten neu geladen. Das Ergebnis beschreibt diesen Dauerbetrieb und keine feste Anzahl von Tagen bei beliebiger Nutzung.

Der WLAN-Laufzeittest bei 150 cd/m² ergibt 17 Stunden 51 Minuten. Wegen der unterschiedlichen Helligkeit und Netzverbindung sind die beiden Werte nicht unmittelbar gegeneinander auszuspielen. Navigation, viele Videoaufnahmen und hohe Helligkeit erhöhen den Energiebedarf zusätzlich.

Bis zu 90 W kabelgebundenes und 40 W drahtloses Laden werden unterstützt. Die volle Ladung dauert im gemessenen USB-PD-Versuch rund 40 Minuten mit einem 125-W-Motorola-Netzteil. Das Telefon nimmt deshalb nicht 125 W auf. Dieser Versuch liefert auch keine Ladezeit für ein Vivo-90-W-Netzteil. Für hohe Ladeleistung müssen Ladegerät, Kabel und Protokoll zusammenpassen.

Leistung, Speicher und Handhabung

Der Dimensity 9500 besitzt acht CPU-Kerne. Dazu kommen 16 GB physischer Arbeitsspeicher. Eine beworbene zusätzliche RAM-Erweiterung verwendet internen Speicher; sie verdoppelt nicht den eingebauten RAM. Die 512 GB Speicher lassen sich nicht mit einer microSD-Karte erweitern. Sichere große Fotos und Videos deshalb regelmäßig.

Mit 161,98 × 75,48 × 7,99 mm und 226 g ist das X300 Pro groß und schwer. Die Kameraeinheit steht zusätzlich hervor. Eine Hülle erleichtert den Schutz der Rückseite, macht das Gerät aber noch größer. Wer sein Smartphone oft einhändig bedient oder in einer engen Hosentasche trägt, sollte die Form vor dem Kauf ausprobieren.

Updates, Reparatur und neuere Modelle

OriginOS 6 basiert zum Marktstart auf Android 16. Die zugesagten fünf Jahre Betriebssystem- und sieben Jahre Sicherheitsunterstützung beginnen nicht bei jedem späteren Kauf neu. Für die geplante Nutzungsdauer zählt der verbleibende Zeitraum. Das EU-Datenblatt nennt Reparierbarkeitsklasse C. Im Reparaturhandbuch sind unter anderem der Austausch von Akku und Display sowie die benötigten Werkzeuge beschrieben.

Die X500-Serie wurde am 21. September 2026 vorgestellt. Ein Vorstellungstermin in China belegt noch keinen Verkaufsstart in Deutschland. Vergleiche vor der Bestellung einen tatsächlich lieferbaren Nachfolger mit dem Preis und der Kameraausstattung des X300 Pro. Die aktuellen Alternativen findest du im Smartphone-Vergleich.

Unser Fazit

Das Vivo X300 Pro ist eine gute Wahl für häufige Teleaufnahmen und anspruchsvolle Videos. Besonders bei Tageslicht lohnt sich seine Kameraausstattung. Wir würden es kaufen, wenn genau diese Möglichkeiten regelmäßig genutzt werden und das große Gehäuse angenehm in der Hand liegt. Für kompakte Abmessungen, wenig Gewicht oder einen bereits enthaltenen Schnelllader gibt es passendere Geräte. Bei der Bestellung müssen EU-Akku, Farbe, Speicher und Lieferumfang mit dem gewählten Angebot übereinstimmen.

Quellen

  1. [1]
    Prozessor - MediaTek, 03.10.2026
  2. [2]
    EU-Datenblatt - Europäische Kommission, 03.10.2026
  3. [3]
    Reparaturhandbuch - Vivo, 03.10.2026
  4. [4]
    Neue Modellserie - Vivo, 29.09.2026