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Jackery Explorer 1000 v2

Aktualisiert 28.09.20262 Quellen
Jackery Explorer 1000 v2
Kurzfazit

Der Explorer 1000 v2 bietet mehr Energiereserve als kleine Campingstationen und bleibt mit 10,8 kg transportierbar. Seine 1.500 W Dauerleistung setzen größeren Heiz- und Küchengeräten Grenzen.

1.070 Wh LiFePO4-Akku1.500 W AC-Dauerleistung, 3.000 W Spitzenleistungzwei EU-AC-Steckdosen, 230 V10,8 kg, 327 × 224 × 247 mmUSB-C mit 100 W und 30 Wzwei DC8020-Solareingänge, insgesamt bis 400 W

Vorteile

  • gut transportierbares Gewicht von 10,8 kg
  • USB-C mit bis zu 100 W
  • integrierte 12-V-Ausgangsbuchse
  • zwei Solareingänge

Nachteile

  • AC-Dauerleistung auf 1.500 W begrenzt
  • zweiter USB-C-Ausgang liefert höchstens 30 W
  • Energiesparmodus kann kleine Verbraucher abschalten
  • schnelles Notladen erfordert die App

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Rund 1 kWh bei 10,8 kg

Der Explorer 1000 v2 speichert 1.070 Wh und wiegt 10,8 kg. Der klappbare Griff und das 32,7 × 22,4 × 24,7 cm große Gehäuse erleichtern das Verstauen im Fahrzeug. Für Notebook, Licht und geeignete Kühlgeräte bietet er mehr Reserve als eine 512-Wh-Station. Für mehrtägige Nutzung muss der tägliche Verbrauch trotzdem zur Kapazität und den Nachlademöglichkeiten passen.

Die nominelle Kapazität steht am Ausgang nicht vollständig zur Verfügung. Wechselrichter und Eigenverbrauch verkürzen die Laufzeit; niedrige Temperaturen verändern die nutzbare Energie zusätzlich. Deshalb sind pauschale Versprechen über einen ganzen Campingurlaub ohne Verbrauchsrechnung wenig hilfreich.

EU-Anschlüsse und Leistungsgrenzen

Das EU-Modell JE-1000D hat zwei AC-Steckdosen mit 230 V. Zusammen stehen 1.500 W Dauerleistung und 3.000 W als kurzer Spitzenwert bereit. Die Spitzenleistung macht einen dauerhaft über 1.500 W ziehenden Wasserkocher nicht passend. Bei mehreren Geräten müssen ihre Leistungen addiert werden; für Kompressoren und Motoren zählt zusätzlich der Anlaufbedarf.

Die USB-C-Ausgänge unterscheiden sich: USB-C1 liefert höchstens 30 W, USB-C2 bis zu 100 W. Für ein Notebook gehört das passende leistungsfähige Kabel an USB-C2. USB-A ist auf 18 W begrenzt, die Fahrzeugbuchse auf 12 V und 10 A. Die Anzahl der AC-Ausgänge und die Netzspannung aus einem US-Handbuch passen nicht zu diesem Modell.

Solarladen und Schnellladen planen

Zwei DC8020-Eingänge erlauben insgesamt maximal 400 W Solarleistung. Bei 12–16 V liegt die Grenze bei 8 A je Anschluss und zusammen 8 A; bei 16–60 V sind je 10,5 A und zusammen 21 A vorgesehen. Ein großes Panel darf die zulässige Eingangsspannung nicht überschreiten. Die Panel-Leerlaufspannung und Verkabelung müssen auch bei kaltem Wetter innerhalb der Grenzen bleiben.

Solarmodule und ihre benötigten Verbindungsteile gehören zum ausgewählten Einzelgerät nicht dazu. Wer schnell aus dem Fahrzeug laden möchte, sollte außerdem die Leistung des vorgesehenen Autoladewegs prüfen, statt die 400 W Solargrenze auf die Fahrzeugsteckdose zu übertragen.

Die App kann den schnellen Notfall-Lademodus aktivieren. Für regelmäßiges Laden ist die Standardgeschwindigkeit vorgesehen; der Notfallmodus eignet sich für Situationen mit Zeitdruck. Eine besonders kurze beworbene Ladezeit sollte daher nicht als normale Ladezeit jeder Betriebsart eingeplant werden.

Kleine Verbraucher vor automatischer Abschaltung schützen

Der Energiesparmodus ist standardmäßig aktiv. Bei niedriger Last schaltet die Station nach zwölf Stunden alle Ausgänge ab. Die Schwellen betragen höchstens 25 W am AC-Ausgang beziehungsweise höchstens 2 W an USB und Fahrzeugbuchse. Für einen kleinen Router oder ein Gerät mit langen Betriebspausen kann das entscheidend sein. Der Modus lässt sich durch gleichzeitiges Drücken von AC- und Hauptschalter ändern; die Bedienfolge muss dabei eingehalten werden.

Laden ist für 0–45 °C vorgesehen, Entladen für −10–45 °C. Ein kaltes Fahrzeug im Winter ist deshalb kein geeigneter Ladeort, solange der Akku unter seiner freigegebenen Temperatur bleibt. Lüftungsöffnungen müssen frei bleiben und die Station trocken stehen.

Akkuzyklen und Notstrom richtig einordnen

Der LiFePO4-Akku ist mit 4.000 Zyklen bis 70 Prozent Restkapazität angegeben. Die verbleibende Kapazität gehört zwingend zum Vergleich: 4.000 Zyklen bis 80 Prozent wären ein anderer Maßstab. Daraus folgt auch keine pauschale Zusage von zehn Jahren Lebensdauer für jede Nutzung.

Die Ersatzstromfunktion schaltet innerhalb von 20 ms auf den Akku um. Das ist keine professionelle 0-ms-USV; die angeschlossenen Geräte müssen vorher auf Kompatibilität geprüft werden. Der Explorer 1000 v2 passt zu Käufern, die rund 1 kWh in einem transportierbaren Gehäuse suchen und mit 1.500 W Dauerleistung sowie den unterschiedlichen USB-C-Grenzen auskommen.

Quellen

  1. [1]
  2. [2]

Auch enthalten in diesen Vergleichen