Anker SOLIX C1000 Gen 2

Wir empfehlen die C1000 Gen 2 für mobile Arbeit und kurze Einsätze leistungsstarker Geräte. 2.000 W Dauerleistung, zwei 140-W-USB-C-Ports und bis 600 W Solareingang sind ihre Stärken. Der 1.024-Wh-Akku lässt sich nicht durch eine Zusatzbatterie erweitern.
Vorteile
- 2.000 W AC-Dauerleistung für passende Werkzeuge und Haushaltsgeräte
- Zwei 140-W-USB-C-Ausgänge für leistungsstarke Notebooks
- Bis 600 W Solareingang und gleichzeitige Netz-/Solarladung
- Vier Schuko-Steckdosen und separate Tasten für die Ausgänge
Nachteile
- Akkukapazität nicht mit einer Zusatzbatterie erweiterbar
- 11,3 kg Gewicht für längere Wege zu Fuß
- USB-C-Anschlüsse dienen ausschließlich als Ausgänge
- Kein wasserdichtes Gehäuse
Anbieter
Viel Leistung für kurze Einsätze
Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 empfehlen wir für einen mobilen Arbeitsplatz, eine Kühlbox und Geräte, die zeitweise mehr Leistung benötigen. Ihre vier Schuko-Steckdosen liefern zusammen bis zu 2.000 W im Akkubetrieb. Zwei 140-W-USB-C-Ausgänge versorgen passende Notebooks direkt. Wer dagegen stundenlang elektrisch heizen oder später eine große Zusatzbatterie anschließen möchte, braucht eine andere Station.
Dieser Artikel behandelt die EU-Ausführung A17633A1, EAN 0194644274788. Das geprüfte Angebot führt sie als C1000X Gen 2. Die Kennung und die 1.024-Wh-/2.000-W-Ausstattung sind für die Zuordnung entscheidend. Die ältere C1000X hat 1.056 Wh und 1.800 W; ihre Anschlüsse und Zusatzbatterie dürfen nicht auf die zweite Generation übertragen werden.
1.024 Wh: Leistung und Laufzeit getrennt planen
Die Akkudaten beschreiben 1.024 Wh gespeicherte Nennenergie. Wie viel davon dein Gerät erhält, hängt unter anderem von Wechselrichterverlusten, Eigenverbrauch und Last ab. Die hohe Ausgangsleistung hilft beim Betrieb leistungsstarker Geräte; sie vergrößert den Akku nicht.
Als Rechenbeispiel reichen 1.024 Wh bei konstanten 100 W theoretisch für 10,24 Stunden. Bei 1.000 W bleiben theoretisch nur 1,024 Stunden. Beide Zahlen sind Rechnungen ohne Verluste, keine gemessenen Laufzeiten. Ein Kühlschrank schaltet seinen Kompressor ein und aus; seine tatsächliche Energieaufnahme über mehrere Stunden ist für die Planung hilfreicher als die höchste Wattzahl auf dem Typenschild.
Wir würden zuerst die Geräte festlegen, die wirklich versorgt werden müssen. Notebook, Router und Licht benötigen deutlich weniger Energie als Heizlüfter oder Wasserkocher. Kurzes Wasserkochen kann passen; als Ersatz für eine dauerhafte Raumheizung ist eine Station dieser Größe teuer und schnell leer. Plane für den wichtigsten Verbraucher ausreichend Reserve ein.
Vier Schuko-Steckdosen, zwei starke USB-C-Ausgänge
Die EU-Station hat vier Schuko-Steckdosen, drei USB-C-Ports, einen USB-A-Port und einen 12-V-Kfz-Ausgang. Die 2.000 W AC gelten gemeinsam für die Steckdosen. Vier Anschlüsse bedeuten daher nicht viermal 2.000 W. Motoren und Kompressoren können beim Start zusätzlich Leistung verlangen.
Zwei USB-C-Ports liefern jeweils bis zu 140 W; der dritte erreicht bis zu 15 W. Für die höchste USB-C-Leistung müssen Notebook, Kabel und Ladeprofil passen. USB-A liefert bis zu 12 W, teilt sich mit dem kleinen USB-C-Port jedoch ein gemeinsames 20-W-Budget. Für zwei anspruchsvolle Notebooks sind die beiden großen USB-C-Ports deshalb wesentlich nützlicher als die bloße Anzahl der USB-Buchsen.
Die USB-C-Ports laden angeschlossene Geräte, nehmen aber keine Energie zum Aufladen der Powerstation entgegen. Dafür stehen Netz- und XT60i-Eingang bereit. Der Kfz-Ausgang ist für 12 V und bis zu 10 A ausgelegt. Prüfe Stecker und Leistungsaufnahme einer Kühlbox vor dem Anschluss.
SurgePad kann bestimmte Verbraucher oberhalb der Nennleistung unterstützen. Für die Kaufentscheidung rechnen wir mit 2.000 W Dauerleistung. Spannungsempfindliche Elektronik eignet sich nicht für diesen Sonderbetrieb. Auch eine große Spitzenleistungsangabe ersetzt keine passende Dauer- und Anlaufleistung für dein Gerät.
Netzladung: Schnellmodus gezielt verwenden
Die Standardladung nimmt bis zu 1.200 W auf. In der Anker-App lässt sich UltraFast mit bis zu 1.600 W aktivieren. Die beworbenen 49 Minuten für eine volle Ladung setzen den Schnellmodus und passende Akkutemperatur voraus. Eine kalte Station lädt langsamer. Nach dem Abziehen des Netzkabels wird UltraFast deaktiviert und muss bei Bedarf erneut eingeschaltet werden.
Für den gewöhnlichen Einsatz empfehlen wir die Standardladung. Eine maximale Ladeleistung ist vor allem dann nützlich, wenn zwischen zwei Einsätzen wenig Zeit bleibt. Achte am Campingplatz auf die verfügbare Absicherung und weitere Verbraucher am gleichen Anschluss. Ein schwach abgesicherter Anschluss verträgt nicht automatisch die maximale Leistungsaufnahme der Powerstation.
Solarladung: Spannung vor Wattzahl prüfen
Der Solareingang akzeptiert 11 bis 60 V und bis zu 600 W. Bei 11 bis 28 V sind höchstens 8,2 A vorgesehen, im höheren Spannungsbereich bis 60 V höchstens 14,5 A. Die Summe der Leerlaufspannungen und der Kurzschlussstrom müssen ebenfalls zur Anleitung passen. Mehrere Module werden nach der vorgesehenen Anschlussweise parallel verbunden.
Ein 600-W-Modulfeld liefert nicht ständig 600 W. Ausrichtung, Schatten, Temperatur und Wetter verändern den Ertrag. Kaufe passende Kabel und Stecker mit; ein Solarmodul ist im hier ausgewählten reinen Stationsangebot nicht enthalten. Netz- und Solarladung können gemeinsam arbeiten, wobei die Station Solarenergie bevorzugt und den übrigen Ladebedarf aus dem Netz deckt.
Backup und App im Alltag
Für den Backup-Betrieb wird die Station am Netz angeschlossen und das Gerät an einem AC-Ausgang betrieben. Die angegebene Umschaltzeit beträgt 10 ms. Ob ein bestimmter Computer oder Router diesen Übergang übersteht, hängt von seiner eigenen Stromversorgung ab. Für lebenswichtige Geräte reicht eine allgemeine Backup-Angabe als Eignungsnachweis nicht aus.
In der App lassen sich Lade- und Entladegrenzen, Ausgänge und Zeitpläne steuern. Der TOU-Modus benötigt WLAN und Netzanschluss und plant Laden und Entladen anhand festgelegter Zeiträume. Bei einem Stromtarif mit immer gleichem Preis entsteht durch bloßes zeitliches Verschieben noch keine Ersparnis; Ladeverluste müssen in die Rechnung einfließen. UltraFast und TOU arbeiten nicht gleichzeitig.
Die Station wiegt 11,3 kg und misst 384 × 208 × 244 mm. Vom Auto zum Arbeitsplatz lässt sie sich tragen; für lange Wege zu Fuß ist das Gewicht erheblich. Das Gehäuse ist nicht wasserdicht. Stell die Station trocken und mit freien Lüftungsöffnungen auf. Für längere Lagerung gehören regelmäßige Ladestandkontrollen dazu. Eine zehnjährige Lebensdaueraussage ist außerdem keine zehnjährige Garantie: Die EU-Garantie führt A1763 mit 60 Monaten und eigenen Anspruchsbedingungen.
Angebot mit 0 % Umsatzsteuer
Das geprüfte Cyberport-Angebot kostet 504,19 Euro zuzüglich Versand ab 10 Euro und gilt mit 0 % Umsatzsteuer bei erfüllten Voraussetzungen nach § 12 Abs. 3 UStG. Der Händler kennzeichnet diese Bedingung ausdrücklich. Sie gehört deshalb ebenso zum Preisvergleich wie die Ausführung und der Lieferumfang.
Auch ein mobiler Speicher unter 5 kWh kann den Nullsteuersatz erhalten, wenn im Einzelfall seine ausschließliche Verwendung zum Speichern von Strom aus begünstigten Solarmodulen nachgewiesen wird. Ein Solaranschluss allein macht jeden Kauf noch nicht steuerlich begünstigt. Prüfe die Erklärung des Händlers für deinen Einsatz vor der Bestellung. Wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, brauchst du ein dafür ausgewiesenes Angebot mit passender Besteuerung.
Unser Fazit
Die C1000 Gen 2 passt zu mobiler Arbeit und kurzen Einsätzen von Geräten bis zur vorgesehenen Leistung. Zwei große USB-C-Ausgänge sparen dabei zusätzliche Notebook-Netzteile. Für lange Heizlasten oder eine spätere Kapazitätserweiterung würden wir sie nicht kaufen. Vergleiche die Gesamtkosten einschließlich Kabeln und gegebenenfalls Solarmodulen mit den Alternativen im Powerstation-Vergleich. Beim günstig wirkenden 0%-Angebot muss zusätzlich die konkret passende steuerliche Verwendung feststehen.
Quellen
- [1]Benutzerhandbuch - Anker, 03.10.2026
- [2]Akku-Prüfbericht - Anbotek, 01.08.2025
- [3]Umsatzsteuer - Bundesfinanzministerium, 03.10.2026
- [4]Garantiebedingungen - Anker, 2026