Gardena smart SILENO city 400

Wir empfehlen den smart SILENO city 400 für kleine Gärten mit dauerhaft angelegtem Begrenzungsdraht. LONA erleichtert die Zonenverwaltung, ersetzt den Draht aber nicht. Beim Kauf sind Smart-Version, Gateway und Lieferumfang entscheidend.
Vorteile
- LONA-Zonenverwaltung und Fernsteuerung über das Smart-System
- CorridorCut für enge Passagen zwischen Begrenzungsdrähten
- SensorControl passt die Mähhäufigkeit an das Graswachstum an
- 20–50 mm Schnitthöhe direkt am Mäher einstellbar
Nachteile
- Begrenzungsdraht und Leitkabel müssen verlegt werden
- Keine Kamera zur Erkennung kleiner Gegenstände
- Keine automatische Regenpause
- Rasenkanten an Mauern brauchen Nacharbeit
Anbieter
Für welchen Garten wir ihn empfehlen
Der smart SILENO city 400 passt zu kleinen Rasenflächen, deren Beete, Wege und Begrenzungen dauerhaft an derselben Stelle bleiben. Wir empfehlen ihn, wenn du den Draht einmal verlegen möchtest und anschließend Mähzeiten und Arbeitsbereiche vom Smartphone aus verwalten willst. Seine Stärke liegt in diesem regelmäßigen Betrieb. Wer jedes Frühjahr Beete versetzt oder häufig neue Spielbereiche anlegt, muss den Kabelverlauf mitbedenken.
Die Modellbezeichnung ist beim Kauf wichtig: Hier geht es um den smart SILENO city 400, Artikel 19605-60. Ein SILENO city mit Bluetooth ist anders angebunden. Der Smart-Mäher verbindet sich über ein Gateway mit dem Gardena-System; die Smartphone-Nähe bestimmt dadurch nicht die Reichweite der Fernsteuerung. Prüfe bei einem gebrauchten Gerät oder Restposten, ob das passende Gateway zum Paket gehört. Die Flächenzahl allein verrät die Ausstattung nicht.
Begrenzungsdraht, Leitkabel und LONA
Das Begrenzungskabel legt fest, wo der Mäher arbeiten darf. Das Leitkabel hilft ihm, durch den Garten und zurück zur Station zu finden. Beides bleibt auch mit LONA erforderlich. Das erklärt die LONA-Hilfe ausdrücklich.
LONA ergänzt diese Installation um eine Gartenkarte, Arbeitszonen und geschützte Bereiche in der App. Eine Zone lässt sich dadurch anders behandeln als der übrige Rasen, etwa wenn eine stärker wachsende Fläche häufiger gemäht werden soll. Die App macht aus dem city jedoch keinen Mäher ohne Draht. Für einen veränderten äußeren Kabelverlauf bleibt Arbeit im Garten nötig.
Die Station braucht eine geeignete Stromversorgung und einen Platz, an dem der Roboter sicher einfahren kann. Verlege die Drähte nach den Abständen der Anleitung, besonders an Mauern, Wegen und Wasserflächen. Eine pauschale Installationsdauer hilft hier wenig: Viele Inseln und lange schmale Verbindungen kosten mehr Arbeit als eine offene Rasenfläche.
Schnittbild und schmale Durchgänge
Der Schneidkopf ist 16 cm breit. Die Schnitthöhe stellst du zwischen 20 und 50 mm am Gerät ein. Bei regelmäßigem Betrieb schneidet der Mäher kurze Spitzen ab; ein seit längerer Zeit nicht gemähter Rasen sollte zuerst passend vorbereitet werden. Wir würden ihn daher als laufende Rasenpflege einplanen und nicht erst starten, wenn das Gras schon sehr hoch ist.
CorridorCut ist für enge Passagen und Sackgassen vorgesehen. Die genannten 60 cm beziehen sich auf den Abstand zwischen den Begrenzungsdrähten. Ein 60 cm breiter Weg zwischen zwei Mauern ist damit nicht automatisch passend: Die seitlichen Installationsabstände kommen hinzu. Miss den verfügbaren Raum einschließlich der Kabelabstände, bevor du einen getrennten Rasenteil als erreichbar einplanst.
An bündigen Pflasterflächen kann das Gehäuse weiter über die Kante fahren. An Mauern oder hoch eingefassten Beeten bleibt ein Streifen, den du trimmen musst. Eine feste Restbreite würde ich dafür nicht versprechen; Kabelabstand und Kantenform bestimmen sie. Kleine Spielsachen und Schläuche räumen wir vor dem Mähen weg. Eine Kamera zur gezielten Gegenstandserkennung hat der city nicht.
Mähplan, Regen und Frost
SensorControl passt die Häufigkeit der Arbeit an das Graswachstum an. Das geschieht innerhalb des von dir freigegebenen Mähplans. Der erste Mähzyklus findet statt; anschließend entscheidet die Funktion über weitere Arbeit. Sie erkennt weder eine Gartenfeier noch einen Gegenstand auf dem Rasen. Die Funktionshilfe beschreibt diesen Zusammenhang.
Der city darf bei Regen arbeiten, besitzt aber keine automatische Regenpause wie manche andere Mäher. Wenn der Boden weich ist oder Räder Spuren hinterlassen, pausieren wir ihn selbst. Der Frostsensor kann den Start bei Temperaturen unter etwa 5 °C verhindern. Die Temperatur am Gerät muss nicht exakt dem Wert einer Wetter-App entsprechen.
Kinder und Tiere bleiben während des Betriebs außerhalb der Arbeitsfläche. Wir planen die Arbeit tagsüber, wenn der Garten überschaubar ist. Weder der Frostsensor noch LONA erkennen zuverlässig ein kleines Tier zwischen den Halmen.
Steigung, Geräusch und Sicherheit
Innerhalb der Arbeitsfläche sind bis zu 35 % Steigung vorgesehen; am Begrenzungskabel gilt eine niedrigere Vorgabe von 10 %. Das sind unterschiedliche Stellen im Garten. Ein steiler Rand, an dem der Mäher wenden muss, ist deshalb besonders wichtig für die Planung.
Die gemessene Schallleistung beträgt 56 dB(A), die garantierte Schallleistung 58 dB(A). Der Schalldruck am Ohr liegt bei 45 dB(A). Für einen Vergleich mit anderen Mähern zählen jeweils dieselbe Schallgröße und dieselben Messbedingungen.
PIN und Zeitsperre erschweren die unberechtigte Nutzung. Ein akustischer Diebstahlalarm gehört beim city nicht zur Ausstattung. Für Reinigung und Klingenwechsel stoppen wir den Mäher und folgen den Sicherheits- und Pflegehinweisen der Anleitung.
city 400 oder ein neuer SILENO?
Beim Kauf 2026 vergleichen wir den city mit den neuen SILENO-Reihen. Der smart SILENO sense 400 arbeitet mit Kamera und Satellitennavigation ohne Begrenzungsdraht. Das erspart die Kabelinstallation, verlangt aber passende Bedingungen für Orientierung und Verbindung. Er ist kein weiterer city mit derselben Technik.
Wenn bereits ein funktionierender Draht liegt und du dessen Verlauf beibehalten willst, kann der city weiterhin sinnvoll sein. Für einen neu angelegten Garten würde ich den Installationsaufwand gegenüber einem kabellosen Modell ausdrücklich mitrechnen. Unser Mährobotervergleich zeigt die unterschiedlichen Navigationssysteme und Gartenanforderungen.