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Bose QuietComfort Ultra Headphones 2nd Gen

Aktualisiert 03.10.20263 Quellen
Bose QuietComfort Ultra Headphones 2nd Gen
Kurzfazit

Wir empfehlen die zweite Ultra-Generation für lange Büro- und Reisetage mit ANC. USB-C-Audio und längere Laufzeit verbessern den Alltag; auch am analogen Kabel braucht der Kopfhörer Strom.

Zweite Ultra-Over-Ear-Generation, Schwarz, 890101-0100Bis zu 30 Stunden mit ANC, 23 Stunden mit Immersive AudioBis zu 45 Stunden bei ausgeschaltetem ANCUSB-C-Audio mit 16 Bit und 44,1 oder 48 kHzBluetooth 5.4; Multipoint mit zwei GerätenAnalogkabel 2,5 auf 3,5 mm; Wiedergabe benötigt StromFaltbarer Kopfhörer mit Transportetui

Vorteile

  • Weiche Ohrpolster und faltbarer Aufbau
  • ANC und anpassbare Hörmodi
  • USB-C-Wiedergabe während des Ladens
  • Verbindung mit zwei Bluetooth-Geräten

Nachteile

  • Kein passiver Analogbetrieb mit leerem Akku
  • Mikrofon am analogen Audiokabel nicht nutzbar
  • Immersive Audio verkürzt die Laufzeit
  • Keine ausgewiesene Eignung für Wasser oder schweißreichen Sport

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Für lange Tage mit Kopfhörer

Die Bose QuietComfort Ultra Headphones 2nd Gen empfehlen wir für Büro, Zug und Flugzeug, wenn du ANC und einen angenehm gepolsterten Sitz suchst. Gegenüber der ersten Ultra-Generation kommen digitale USB-C-Wiedergabe und längere Akkuprofile hinzu. Das faltbare Format mit einem schützenden Etui bleibt ein praktischer Vorteil beim Reisen.

Gemeint ist hier der schwarze Over-Ear-Kopfhörer 890101-0100. QuietComfort Ultra Earbuds sitzen im Ohr und sind ein anderes Produkt. Auch ein Angebot mit dem Wort „Ultra“ ohne Generation sollte vor dem Kauf genauer geprüft werden.

Quiet, Aware und Cinema erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Der Quiet-Modus setzt auf Geräuschunterdrückung. Gleichmäßiges Dröhnen im Zug, Lüfter und Flugzeuggeräusche werden damit weniger aufdringlich. Gespräche in der Nähe und plötzliche Geräusche verschwinden nicht vollständig. Für konzentrierte Arbeit würden wir zuerst diesen Modus und eine niedrige angenehme Musiklautstärke wählen.

Aware lässt die Umgebung hörbar. ActiveSense kann dabei auf plötzlich laute Geräusche reagieren. Das ist für Ansagen und kurze Gespräche hilfreich, ist aber kein zertifizierter Gehörschutz für laute Arbeiten.

Die Hörmodi lassen sich in der App anpassen. Immersion kombiniert räumliche Wiedergabe und Geräuschunterdrückung, Cinema richtet die räumliche Verarbeitung auf Filme aus. Bei Podcasts und normaler Musik würden wir die zusätzliche Verarbeitung zunächst ausgeschaltet lassen und direkt vergleichen. Der räumliche Effekt ist eine Klangoption, keine Voraussetzung für eine gute Stereowiedergabe.

Weiche Polster helfen, der persönliche Sitz entscheidet

Ohrpolster und Kopfbügel verteilen den Druck über eine größere Fläche. Für lange Sitzungen ist das wichtiger als eine besonders umfangreiche Einstellungs-App. Mit einer Brille solltest du den Kopfhörer aufsetzen und prüfen, ob die Bügel unter den Polstern drücken oder die Abdichtung unterbrechen.

Eine undichte Stelle verändert Bass und Geräuschunterdrückung. Deshalb würden wir den Sitz vor einem Klangvergleich korrigieren. Auch sehr weiche Polster können in einem warmen Zug Wärme stauen. Für Joggen oder ein schweißreiches Training ist dieser Over-Ear-Kopfhörer keine Empfehlung.

Die Muscheln lassen sich für den Transport drehen und der Kopfhörer zusammenfalten. Das Etui schützt ihn im Gepäck. Diese Kombination ist für häufiges Ein- und Auspacken praktischer als das offene Smart Case der AirPods Max 2.

Drei Akkuprofile statt einer einzigen Stundenangabe

Mit ANC und ohne Immersive Audio sind bis zu 30 Stunden Wiedergabe möglich. Mit ANC und eingeschalteter räumlicher Wiedergabe sinkt die Angabe auf bis zu 23 Stunden. Ohne ANC und ohne Immersive Audio sind bis zu 45 Stunden möglich. Wer im Flugzeug Geräuschunterdrückung nutzen möchte, sollte mit dem 30-Stunden-Profil planen.

Die Akkutests verwenden eine festgelegte Lautstärke und Klangkonfiguration. Gespräche, andere Lautstärken und zusätzliche Verarbeitung verändern das Ergebnis. Die 45 Stunden sind deshalb kein ANC-Versprechen. Der Momentum 4 bleibt für möglichst wenige Ladepausen eine Alternative mit längerer Laufzeit.

Eine vollständige Ladung kann bis zu drei Stunden dauern. USB-C ermöglicht zugleich Laden und Musikwiedergabe. Am Schreibtisch lässt sich der Kopfhörer dadurch weiterverwenden, während der Akku Energie bekommt.

USB-C ist jetzt auch ein Audioanschluss

Die zweite Generation überträgt digitales Audio über USB-C mit 16 Bit und 44,1 oder 48 kHz. Das ist bei einem kompatiblen Computer oder Mobilgerät eine einfache Alternative zu Bluetooth. Ein geeignetes Datenkabel und ein Audioausgang über USB sind erforderlich; ein reines Ladekabel überträgt keinen Ton.

Bluetooth 5.4 unterstützt die üblichen Verbindungen. Für die zusätzlichen Möglichkeiten von Snapdragon Sound braucht das Quellgerät die passende zertifizierte Unterstützung. Ein beliebiges Android-Handy erfüllt diese Voraussetzung nicht automatisch. Am iPhone bleibt AAC der Bluetooth-Weg.

Multipoint verbindet zwei Geräte, etwa Arbeitsrechner und Smartphone. Gleichzeitig spielen sie keine zwei Musikprogramme ab. Für Gespräche muss das Betriebssystem den Kopfhörer auch als Mikrofon wählen; eine reine Stereo-Audioverbindung reicht dafür nicht.

Das analoge Kabel funktioniert nur mit Strom

Das mitgelieferte Kabel verbindet die 2,5-mm-Buchse des Kopfhörers mit einem 3,5-mm-Audioausgang. Das ist für Bordunterhaltung oder ältere Geräte praktisch. Der Kopfhörer muss eingeschaltet sein. Mit leerem Akku gibt es keinen passiven Analogbetrieb.

Am analogen Kabel stehen das Kopfhörermikrofon und Bluetooth-Anruffunktionen nicht zur Verfügung. Für ein wichtiges Meeting würden wir deshalb Bluetooth oder ein separates Mikrofon verwenden und die gewählte Ein- und Ausgabe vor dem Termin kontrollieren. Ein analog angeschlossener Kopfhörer wird nicht automatisch zu einem kabelgebundenen Headset.

Lohnt sich die zweite Generation?

Für einen Neukauf ist die zweite Ultra-Generation wegen USB-C-Audio und der längeren Laufzeit die sinnvollere Bose-Empfehlung. Wer die erste Generation bereits hat und nur drahtlos Musik hört, muss sie dafür nicht ersetzen. Der neue Cinema-Modus allein rechtfertigt keinen Wechsel, wenn du räumliche Verarbeitung ohnehin ausgeschaltet lässt.

Der Sony WH-1000XM6 eignet sich besser, wenn du eine umfangreiche App und LDAC mit kompatiblem Android-Gerät möchtest. Die AirPods Max 2 passen besser zu einem Alltag mit mehreren Apple-Geräten. Bose empfehlen wir für Komfort, ANC und das faltbare Reiseformat.

Zum ANC-Kopfhörervergleich

Quellen

  1. [1]
    Bedienungsanleitung - Bose, 03.10.2026
  2. [2]
    Hörmodi - Bose, 03.10.2026
  3. [3]
    Snapdragon Sound - Bose, 03.10.2026

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