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Garmin Dash Cam X110

Aktualisiert 22.09.20262 Quellen
Garmin Dash Cam X110
Kurzfazit

Die X110 ergänzt 1080p um GPS und einen 2,4-Zoll-Bildschirm. Sie eignet sich für direkte Kontrolle im Auto, bleibt aber bei Full-HD-Auflösung.

1080p mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde; 140 Grad Sichtfeld2,4-Zoll-LCD mit 480 × 272 PixelnGPS, Polfilter und Sprachsteuerung7,0 × 4,2 × 2,0 cm; 62 g

Vorteile

  • GPS erfasst Ort und Zeit des Ereignisses
  • Bildschirm für direkte Ausrichtung und Clipkontrolle
  • Integrierter Polfilter gegen Scheibenreflexe

Nachteile

  • 1080p begrenzt Detailreserve bei entfernten Motiven
  • Klebehalterung ohne magnetische Schnellabnahme
  • microSD-Karte wird zusätzlich benötigt

Anbieter

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cyberport DE
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16900€
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Bildschirm und GPS als Kaufgrund

Die Garmin Dash Cam X110 richtet sich an Fahrer, die ihre Kamera direkt im Auto ausrichten und gespeicherte Clips sofort ansehen wollen. Ihr 2,4-Zoll-LCD zeigt Einstellungen und Bildausschnitt ohne Smartphone. Das eingebaute GPS kann Ort, Datum und Uhrzeit zu einem Ereignis speichern. Gerade diese beiden Funktionen unterscheiden die X110 von der kleineren Mini 3. Garmin-Produktseite · Garmin-Modellvergleich

Die Frontkamera bleibt bei 1080p mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und 140 Grad Sichtfeld. Ein Polfilter soll Spiegelungen des Armaturenbretts in der Scheibe mindern. Wer die Kamera hauptsächlich für den Verlauf eines Vorfalls nutzt, erhält eine schlüssige Grundausstattung. Für kleine Details in größerer Entfernung bietet die X110 weniger Pixelreserve als 1440p oder 4K; selbst dort hängt Lesbarkeit stark von Licht, Bewegung und Entfernung ab. Garmin-Datenblatt

Einbau und alltägliche Bedienung

Das Gehäuse misst etwa 7,0 × 4,2 × 2,0 cm und wiegt 62 g. Es beansprucht mehr Fläche an der Scheibe als die Mini 3, bleibt aber deutlich kleiner als ein Navigationsgerät. Die flache Klebehalterung sitzt dauerhaft an der Scheibe; eine magnetische Schnellabnahme gehört bei diesem Modell nicht zur Standardhalterung. Vor dem Andrücken lohnt eine Probeausrichtung mit angeschlossenem Stromkabel, damit Spiegel und Sonnenblende frei bleiben. Garmin-Datenblatt

Sprachbefehle können Clips sichern und die Audioaufnahme steuern. Das reduziert Griffe zum Gerät während der Fahrt. Der Bildschirm bleibt nützlich, wenn nach einem Vorfall direkt geprüft werden soll, ob der benötigte Abschnitt gespeichert wurde. Für eine ausführlichere Sichtung und das Teilen von Clips steht die Garmin Drive App bereit. Garmin-Produktseite

Zusätzliche Teile und laufende Kosten

Eine geeignete microSD-Karte ab 8 GB ist vor der ersten Fahrt nötig; sie liegt nicht bei. Unterstützt werden bis zu 512 GB. Die größte Karte ist nicht automatisch die beste Wahl: Wer nur kurze, ereignisbezogene Clips benötigt, sollte zuerst die gewünschte Aufbewahrungsdauer und den Speicherbedarf der gewählten Auflösung bestimmen. Garmin-Produktseite · Garmin-Datenblatt

Parküberwachung setzt dauerhafte Stromversorgung voraus. Für vernetzte Live View- und Vault-Funktionen braucht die Kamera außerdem WLAN und ein kostenpflichtiges Abo. Die Kamera selbst bietet kein LTE; ein geparktes Auto ohne erreichbares WLAN erhält dadurch keine Fernansicht. Das ist vor einem Kauf für Straßenparker besonders wichtig. Garmin-Produktseite

X110 oder höhere Auflösung?

Die Garmin Dash Cam X210 erhöht die Aufnahme auf 1440p und bringt eine Magnethalterung mit. Die Mini 3 spart Größe, verliert aber GPS und Bildschirm. Die X110 lohnt, wenn genau diese beiden Funktionen zählen und die 1080p-Auflösung genügt. Der Garmin-Dashcam-Vergleich ordnet Preisabstände, Speicherkarten und Stromversorgung zusammen ein.

Fazit

Die X110 bietet den praktischen Mittelweg aus direkter Bedienung und einfacher Frontaufnahme. GPS und Bildschirm sind ihre Gründe gegenüber der Mini 3; die Full-HD-Grenze und die feste Klebehalterung sollten vor dem Kauf bewusst sein.

Quellen

  1. [1]
  2. [2]

Auch enthalten in diesen Vergleichen